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Interview mit Sotheby's-Kunstberaterin Amy Cappellazzo:"Es geht allen besser heutzutage"

Amy Cappellazzo who left her job as a top executive at Christie?s to become a private art adviser, at her home in New York.

Foto: Piotr Redlinski/NYT/Redux/laif

Kunstberaterin Amy Cappellazzo über reiche Sammler, kommerzielle Grenzen - und welcher ihrer Deals bislang am spannendsten war.

Amy Cappellazzo ist beschäftigt. Ihr Telefon klingelt ständig, sie tippt schnell ein paar SMS, ihre Mitarbeiterin klopft und weist schon zum zweiten Mal darauf hin, dass im zehnten Stock wichtige Kunden warten, deren Namen geheim bleiben müssen. Cappellazzo, 48, ist eine der gefragtesten Kunstberaterinnen, der persönliche Geschmacks-Coach der Superreichen dieser Welt. Christie's war öffentlich sehr betrübt, als sie das Auktionshaus vor ein paar Jahren verließ, um sich selbständig zu machen. Gerade hat der New Yorker Christie's-Rivale Sotheby's ihre junge Kunstberatungsfirma für viel Geld gekauft, weil niemand besser weiß, für welche Bilder Millionen fließen - und wer die Millionen ausgeben will.

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