Reden wir über Geld:"Ekelhafte Menschen, die zu Geld kommen, werden definitiv ekelhafter"

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Eigentlich ist Nikolaus Braun Historiker. Doch statt Professor wurde er Finanzberater für Vermögende, und so lernte er die Gesetzmäßigkeiten, die Geheimnisse und auch die philosophischen Fragen der Geldanlage kennen. "Vermögen heißt die Fähigkeit, etwas zu tun, und nicht die Fähigkeit, etwas zu haben", sagt er.

(Foto: Thomas Dashuber/oh)

Nikolaus Braun war Filialleiter in einer Großbank, heute berät er Vermögende. Ein Gespräch über ausgenommene Kunden und skrupellose Chefs - und darüber, weshalb man sich erst selbst kennenlernen sollte, bevor man Geld anlegt.

Interview von Harald Freiberger und Thomas Öchsner

Dass sich Nikolaus Braun, 51, einmal so viel mit Geld beschäftigen würde, war nicht vorgezeichnet. Er studierte Geschichte, seine Dissertation schrieb er über den irischen Bürgerkrieg. Doch dann brauchte er Geld und landete bei einer Großbank. Lange hielt er es dort nicht aus. Heute berät Braun Vermögende gegen Honorar bei der Geldanlage. Er hat einen eigenen Blick auf diese Welt.

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