Sportartikel:Puma wird Ausrüster von RB Leipzig

Sportartikel: Der weltweit drittgrößte Sportartikelkonzern Puma stellt sich auf schlechtere Zeiten ein.

Der weltweit drittgrößte Sportartikelkonzern Puma stellt sich auf schlechtere Zeiten ein.

(Foto: Daniel Vogl/dpa)

Die Nummer drei auf dem Sportartikelmarkt löst damit Nike ab. Ansonsten sieht es nicht gut aus für den Konzern: Puma rechnet mit einem schwachen ersten Halbjahr.

Puma rüstet von der nächsten Saison an einen vierten Fußball-Bundesligisten aus. Vorstandschef Arne Freundt kündigte in Herzogenaurach eine langfristige Partnerschaft mit RB Leipzig an. Die Nummer drei auf dem Sportartikelmarkt löst damit Nike als offiziellen Ausrüster des Klubs ab. Laut Medienberichten zahlt Puma über zehn Jahre 15 Millionen Euro pro Jahr, insgesamt also 150 Millionen Euro. In der Fußball-Bundesliga hat Puma bisher Borussia Dortmund, Borussia Mönchengladbach und den 1. FC Heidenheim unter Vertrag.

Ansonsten sieht es für den Konzern nicht gut aus: Puma stellt sich in den nächsten Monaten auf Gegenwind ein. Das Handelsumfeld sei herausfordernd, negative Währungseffekte setzen die Renditen weiterhin unter Druck, sagte Vorstandschef Arne Freundt vor der Bilanzpressekonferenz in Herzogenaurach. "Unser Umsatzwachstum und die Steigerung von Marktanteilen werden Vorrang vor kurzfristiger Gewinnoptimierung haben", sagt Freundt.

Puma rechne mit einem schwächeren ersten Halbjahr. Auf dem Weg zum angepeilten Umsatzwachstum von etwa fünf Prozent und einem Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) von 620 bis 700 (2023: 622) Millionen Euro "erwarten wir eine Verbesserung von Quartal zu Quartal". Die Puma-Aktionäre sollen für das abgelaufene Jahr trotz des Gewinnrückgangs eine stabile Dividende von 82 Cent je Aktie erhalten.

Aufgrund eines von 177,5 auf 369 Millionen Euro mehr als verdoppelten operativen Mittelzuflusses - einem sogenannten Free Cash-flow -, könne man sich das leisten, hieß es. Die Abwertung des argentinischen Peso hatte Puma 2023 das Ergebnis vermiest, wie die Nummer drei auf dem Weltmarkt hinter Nike und Adidas bereits im Januar mitgeteilt hatte.

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