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"Plan W"-Podcast:Beim Nehmen auch Geben

Sozialer Konsum - geht das überhaupt? Iris Braun, Gründerin eines Start-ups, das Bedürftige unterstützt, sagt: ja.

Iris Braun hat das Berliner Start-up Share gegründet, das mit jedem verkauften Schokoriegel, Mineralwasser oder Seife ein entsprechendes Produkt an Bedürftige spendet. So kann jeder beim Einkaufen gleich spenden. Wie sie Menschen von dieser Idee überzeugen will, erzählt die 31-Jährige im Plan W-Podcast.

Auf jeder Verpackung ist ein Code, mit dem man im Internet nachvollziehen kann, welches Projekt man mit dem Kauf des Mineralwassers oder des Nussriegels unterstützt. Teurer als andere Marken-Flaschenwasser oder Süßigkeiten sind die Produkte von Share nicht. Das Start-up spart das Geld für die Spenden, indem es weniger für Marketing, Kommunikation und Konzernstrukturen ausgibt. Doch die Konkurrenz schläft nicht und ärgert sich manchmal über die junge Firma, die in die alte Konsumgüterbranche eindringt, sagt sie in dieser Folge des Plan W-Podcasts.

Bislang hat Share in Entwicklungsländern 75 Brunnen und 40 Handpumpen gebaut oder renoviert, 6,4 Millionen Mahlzeiten gespendet und 3,3 Millionen Seifen verteilt. Wie es in diesem Jahr weitergeht für die junge Firma, hören Sie im Podcast.

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Der Plan W-Podcast erscheint jeden zweiten Freitag und fragt, wie Frauen die Wirtschaft verändern. Alle Folgen finden Sie hier. Verpassen Sie keine Folge und abonnieren Sie unser Audio-Angebot, etwa bei:

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Der Plan W Podcast ist eine hauseins-Produktion für die Süddeutsche Zeitung.

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