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Mawa-Chefin Michaela Schenk:"Dann habe ich entschieden, mein Leben zu ändern"

Pressebild Michaela Schenk, MAWA
Mittwochsporträt kwe

Michaela Schenk vor einem Kunstobjekt aus Bügeln in der Firmenzentrale in Pfaffenhofen.

(Foto: Hans-Rudolf Schulz)

Michaela Schenk hat ihre erfolgreiche Verlagskarriere aufgegeben, um sich neu zu erfinden. Heute ist sie Kleiderbügel-Fabrikantin - und will aus einem Alltagsgegenstand ein Lifestyle-Produkt machen.

Von Kathrin Werner

Wenn Michaela Schenk ihren alten Job nicht an den Nagel gehängt hätte, wenn sie sich nicht getraut hätte, etwas Eigenes zu machen, hätte sie so viel weniger von der Welt gesehen. Weniger gelernt. Und weniger Abenteuer erlebt. Sie wäre sehr wahrscheinlich nie kreuz und quer durch Berlin gefahren, von einem muslimischen Klamottengeschäft zum nächsten, auf der Suche nach einer Abaya, die auch bei einer 1,82 Meter großen Frau wie ihr noch die Knöchel bedeckt. Und sie hätte diese Abaya, das traditionelle islamische Überkleid, nie in Saudi-Arabien zu ihren Meetings getragen.

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