bedeckt München 11°

Markenpiraterie:Das Möbelhaus mit dem kleinen Unterschied

Schuhe, Taschen, Software - und mittlerweile ganze Geschäfte: In China und anderen Ländern gilt das Kopieren von Produkten als Kompliment. Fast nichts ist sicher, vor solch heiklem Lob. Ein Überblick spektakulärer Fakes in Bildern.

Mario Lochner

9 Bilder

To match Insight CHINA/BRAND-PIRACY

Quelle: REUTERS

1 / 9

Schuhe, Taschen, Software - und mittlerweile ganze Geschäfte: In China und anderen Ländern Asiens gilt das Kopieren von Produkten als Kompliment. Fast nichts ist sicher, vor solch heiklem Lob. Ein Überblick spektakulärer Fakes in Bildern.

Der jüngste Fall von Markenpiraterie in China: In der Stadt Kunming steht ein vierstöckiges Möbelhaus des Händlers 11 Furniture, das einer Ikea-Filiale zum Verwechseln ähnlich sieht. Kopiert wurde auch der Name: Das chinesische "Shi Yi Jia Ju" für 11 Furniture klingt fast genauso wie Ikea auf Chinesisch. Aber nicht nur das Geschäft strahlt im schwedischen Blau-Gelb...

To match Insight CHINA/BRAND-PIRACY

Quelle: REUTERS

2 / 9

... auch Einkaufswagen und Tragetasche sind beim Möbelgiganten Ikea abgekupfert.

-

Quelle: AFP

3 / 9

Kürzlich waren in Kunming auch gefälschte Apple-Stores entdeckt worden. Neben dem Apple-Logo ist auch ein Schriftzug zu sehen (im Bild), der in dieser Form nirgends auf offiziellen Läden prangt. Darauf aufmerksam gemacht hatte die amerikanische Bloggerin "BirdAbroad". Sie hatte einen falschen Shop entdeckt, fotografiert und ins Netz gestellt. In ihrem Blog rief sie schließlich dazu auf, es ihr gleichzutun. Mittlerweile sind zwei gefälschte Apple-Läden in Kunming geschlossen worden.

-

Quelle: AFP

4 / 9

Sportartikel werden in China besonders gerne kopiert: Im Bild ein nachgemachter Nike-Schuh in einem Geschäft in Xi'an, im Nordwesten des Landes.

CHINA-GERMANY-ADIDAS-COUNTERFEIT

Quelle: AFP

5 / 9

Adidas ist ebenfalls ein Opfer der chinesischen Produktpiraterie. Eine Verkäuferin präsentiert einen gefälschten Adidas-Schuh auf einem Markt in Peking.

File photo shows a fake LVMH handbag purchased and shipped from a China-based online website next to products on display at a Louis Vuitton store in Chevy Chase, Maryland

Quelle: REUTERS

6 / 9

Auch diese Handtasche von Louis Vuitton ist ein Fake: Sie wurde über einen chinesischen Online-Händler verkauft und landete schließlich in einem Louis-Vuitton-Geschäft im amerikanischen Chevy Chase, Maryland.

File photo of a vendor arranging pirated Microsoft software at a store in Beijing

Quelle: REUTERS

7 / 9

In der zweitgrößten Volkswirtschaft der Welt ist auch Microsoft-Software gefragt: In einem Laden in Peking bietet ein Verkäufer Raubkopien an.

File photo shows fake foreign brand handbags inside a store at Baiyun World Leather Market in Guangzhou

Quelle: REUTERS

8 / 9

Lauter gefälschte Marken-Handtaschen: Blick in ein Geschäft des Leder-Marktes in Baiyun, einem Bezirk der südchinesischen Stadt Guangzhou.

ETHIOPIA-COFFEE-STARBUCKS

Quelle: AFP

9 / 9

Aber auch in anderen Ländern werden gleich ganze Geschäfte kopiert. Im Bild: ein falsches Starbucks-Café in der Stadt Mek'elē, im äußersten Norden Äthiopiens.

© sueddeutsche.de/luk

Lesen Sie mehr zum Thema

Zur SZ-Startseite