Wirtschaft und Gesellschaft:Wie sich Statussymbole ändern

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Top view of businessman walking with baggage and takeaway coffee at a car park

Gilt nichts mehr: Das rollende Statussymbol in der Firmengarage.

(Foto: Westend61/Getty)

Großer Dienstwagen, geräumiges Büro, glänzende Vielfliegerkarte - was früher wichtige Managerinnen und Manager ausgemacht hat, verliert in der Pandemie plötzlich an Bedeutung. Über den grundlegenden Wandel von Statussymbolen.

Von Caspar Busse, Thomas Fromm und Max Hägler

Irgendwie hatten es Geschäftsleute früher schon einfacher, wenn sie der Welt zeigen wollten, mit wem man es hier zu tun hat. Das lag daran, dass die Sache mit den Statussymbolen so wunderbar trivial und klischeehaft war. Ein altgedienter Manager erinnert sich, wie wenig man damals in den Neunzigerjahren brauchte: Ein vorzeigbares Dienstauto, zum Beispiel von Daimler, ging immer. Eine Senator-Karte der Lufthansa gehörte auf jeden Fall dazu, und ein ockerfarbener Lederkoffer mit zwei goldenen Scharnieren (passend zur Krawattennadel), in denen man dann als Projektleiter seine Präsentationen spazieren führte.

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