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Lufthansa:Turbulenzen am Boden

Blick aus dem Fenster eines Lufthansa Cityline Canadair Jet während des Anflugs auf den Frankfurter Flughafens. *** View

Über den Wolken - für viele ein Sehnsuchtsort. Doch flogen wegen der Pandemie 2020 wesentlich weniger Menschen als in den Jahren zuvor.

(Foto: Mario Aurich/imago images)

Der Staat hat Lufthansa gerettet. Aber schafft es die größte deutsche Fluggesellschaft, eine neue Strategie zu finden?

Von Jens Flottau, Frankfurt

Kurz vor Weihnachten und nach monatelangem Gezeter gab es einmal wieder einen Lufthansa-typischen Deal. Die Pilotengewerkschaft Vereinigung Cockpit (VC) stimmte der Verlängerung der Kurzarbeit zu. Die Fluggesellschaft legte sich daraufhin fest, bis 2022 keinen der 5000 Piloten zu entlassen, von denen sie derzeit zu viele hat. Außerdem einigten sich beide Seite darauf, dass es keine Gehaltserhöhungen geben wird - Überstunden und Gewinnbeteiligung fallen ja sowieso weg. Personalvorstand Michael Niggemann gab immerhin noch zu bedenken, die "Notwendigkeit struktureller Kostensenkung bleibt bestehen". Aber dann verabschiedeten sich die Kontrahenten in die Weihnachtspause - irgendwann dieses Jahr wird dann weiterverhandelt.

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