SZ-Wirtschaftsgipfel:Klitschko befürchtet erneuten Angriff Russlands auf Kiew

Lesezeit: 3 min

SZ-Wirtschaftsgipfel: Wladimir Klitschko lauscht Bundeskanzler Olaf Scholz, bevor er selbst die Bühne betritt.

Wladimir Klitschko lauscht Bundeskanzler Olaf Scholz, bevor er selbst die Bühne betritt.

(Foto: Johannes Simon/Johannes Simon)

Der Ex-Boxweltmeister und Bruder des Kiewer Bürgermeisters erwartet einen Ansturm "von der belarussischen Seite". Er bittet um mehr Unterstützung aus Deutschland und spricht offen vom "dritten Weltkrieg".

Von Jan Diesteldorf, Berlin

Die ganze Nacht hindurch war Wladimir Klitschko unterwegs, auf ukrainischen, dann auf polnischen Straßen Richtung Westen, bis er am Dienstagmorgen in Berlin auf der Bühne stand. Kiew-Berlin, 1350 Kilometer, 16 lange Stunden Autofahrt durch die Dunkelheit. Aber weit? Sei das eben nicht, sagte der frühere Boxweltmeister und Bruder des Kiewer Bürgermeistern Vitali Klitschko später, "dazwischen liegt nur Polen." Deutschland und die Ukraine: Nachbarn aus seiner Sicht, vereint im Kampf gegen Russlands Diktatur und seine Aggression, gegen das Grauen, die Tausenden von Raketen, die Putins Armee seit Kriegsbeginn vor neun Monaten auf das Nachbarland abgefeuert hat.

SZ-Plus-Abonnenten lesen auch:
Migräne
Gesundheit
Dieser verdammte Schmerz im Kopf
Medizin
Ist doch nur psychisch
Morning in our home; alles liebe
Beziehung
Wenn der einseitige Kinderwunsch die Beziehung bedroht
Young man have bath in ice covered lake in nature and looking up.; Kaltwasserschwimmen
Gesundheit
"Im kalten Wasser zu schwimmen, ist wie ein sicherer Weg, Drogen zu nehmen"
We start living together; zusammenziehen
Beziehung
"Die beste Paartherapie ist das Zusammenleben"
Zur SZ-Startseite