Josef Ackermann "Banker wurden als Sündenböcke abgestempelt"

Manchen Bankern gehe es anders, er selbst sei noch nie direkt angefeindet worden, sagt Josef Ackermann auf der Bühne des SZ-Wirtschaftsgipfels.

(Foto: Johannes Simon)

Der Ex-Deutsche-Bank-Chef über die Finanzkrise.

Interview von Marc Beise und Ulrich Schäfer

Es ist der erste Auftritt von Ackermann seit Jahren. Er wirkt aufgeräumt, schüttelt Hände, lächelt viel. Es gibt einiges zu besprechen an diesem Donnerstag: Die Deutsche Bank, deren Chef er bis 2012 war, ist zuletzt in eine existenzbedrohende Lage geschlittert. Und dann wurde am selben Tag noch bekannt, dass die Bank mit ihren Ex-Chefs um einbehaltene Boni streitet.

Herr Ackermann, neulich war auf dem "Spiegel"-Titel Ihr Konterfei abgedruckt. Dazu hieß es: Deutsche Bank. Geschichte eines Untergangs. Wie fühlt man sich ...