Geisterstadt in SpanienDie unheimliche Stille von Valdeluz

Sie liegt da wie eine Stadt, der man die Einwohner geraubt hat: Leere Wohnungen, einsame Spielplätze, verwaiste Straßen. Valdeluz war als Paradies gedacht und ist nun zur Ödnis verdammt. Schuld ist die Finanzkrise. Ein Streifzug in Bildern.

Von Hans von der Hagen

Sie ist wie eine Stadt, der man die Einwohner geraubt hat: Leere Wohnungen, einsame Spielplätze, verwaiste Straßen. Valdeluz war als Paradies gedacht und ist nun zur Ödnis verdammt. Schuld ist die Finanzkrise.

Überraschend groß kündigt sich der Ort seinen Besuchern an - unerwartet klein ist er in der Wirklichkeit. Ciudad Valdeluz steht für die geplatzen Träume vom neuen Spanien, dass vor wenigen Jahren noch greifbar nahe zu sein schien. Der Ort ist eine Retortenstadt nordöstlich von Madrid, deren Investoren den Bewohnern ein tolles Leben versprachen.

Bild: Hans von der Hagen 20. Juni 2013, 14:222013-06-20 14:22:11 © Süddeutsche.de/hgn/mri