Touristik:Reisebüros sorgen sich um Zukunft von FTI

Touristik: Touristen genießen am Strand von Karon Beach in Phuket/Thailand den Sonnenuntergang.

Touristen genießen am Strand von Karon Beach in Phuket/Thailand den Sonnenuntergang.

(Foto: Olaf Schuelke/imago images)

Eigentlich boomt das Geschäft mit Pauschalreisen. Nun zeigt ein Bericht, in welch schwieriger Situation der Veranstalter FTI im Jahr 2022 war. Das schürt Verunsicherung in der Branche.

Von Sonja Salzburger

Eigentlich herrscht in den Reisebüros gerade gute Stimmung. Die Deutschen haben Lust auf Urlaub und lassen sich gerne beraten. Nur wenn Kunden nach einer Pauschalreise des Veranstalters FTI fragen, kann es sein, dass sich die Laune ein wenig trübt, sagt Marija Linnhoff, Vorsitzende des Verbands der unabhängigen selbstständigen Reisebüros (VUSR). Wer im Internet vorab selbst nach Reisen sucht, landet häufig bei Angeboten des Münchner Veranstalters, da sie oft besonders günstig sind. "Unsere Mitgliedsbüros verkaufen FTI-Reisen aber seit Monaten nicht mehr oder nur noch auf ausdrücklichen Wunsch der Kunden, weil sie Angst vor einer Insolvenz haben", sagt Linnhoff, deren Verband die Interessen von ungefähr 7000 direkten oder über Kooperationen angeschlossenen Mitgliedern vertritt.

Zur SZ-Startseite

SZ PlusExklusivSteuerwettbewerb
:Was Deutschlands Unternehmen helfen würde

Kaum ein Industrieland verlangt Firmen so hohe Steuern ab wie die Bundesrepublik. Ökonomen des ZEW haben jetzt berechnet, mit welchen Ideen Deutschland in der Weltrangliste aufsteigen könnte.

Lesen Sie mehr zum Thema

Jetzt entdecken

Gutscheine: