20 Jahre Euro:Woher das viele Falschgeld kommt

Lesezeit: 4 min

20 Jahre Euro: Illustration: Stefan Dimitrov

Illustration: Stefan Dimitrov

Bei ihrer Einführung galten die Euro-Scheine als die fälschungssichersten Banknoten der Welt. Doch aktuelle Kriminalfälle zeichnen ein anderes Bild.

Von Katharina Kutsche

Serie: 20 Jahre Euro

Vor 20 Jahren löste der Euro nationale Währungen wie die Deutsche Mark, die Lira und auch den Franc als Bargeld ab. Warum der Euro unter Ökonomen umstritten war und welche Krisen die Gemeinschaftswährung überstehen musste, erklärt die SZ in einer Serie. Alle Beiträge finden Sie auf dieser Überblicksseite.

Ein paar falsche Scheine brachten die Ermittlungen ins Rollen. Die Euro-Blüten von sehr guter Qualität wurden 2018 sichergestellt und von der Polizei und der Bundesbank der sogenannten Napoli-Klasse zugerechnet. Drei Jahre später, im Mai 2021 durchsuchten Ermittler des Landeskriminalamts (LKA) in Düsseldorf gemeinsam mit italienischen Behörden Objekte in Neapel und in mehreren Städten in Nordrhein-Westfalen. Sie fanden unter anderem falsche Dokumente, echtes Kokain sowie 160 000 Euro Falschgeld von sehr hoher Qualität. Vier Italiener, die in Deutschland leben, nahmen die Beamten fest. Eine weitere Spur führt zur neapolitanischen Mafia.

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