Essay:Der Euro steigt auf

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Anders als von vielen erwartet nicht in der Krise: Der Euro.

(Foto: imago images/Ralph Peters)

Der Euro ist trotz Pandemie so stabil, dass er sogar international eine größere Rolle spielen könnte. Warum aus der Corona-Krise keine Euro-Krise wurde - welche Hausaufgaben Europa zu erledigen hat.

Essay von Alexander Hagelüken

Mit Corona kam auch die Angst um den Euro zurück. Als die Pandemie im Frühjahr Europa ergriff, gerieten die üblichen Verdächtigen unter Druck. Sofort verlangten Investoren für Spaniens oder Italiens Staatspapiere mehr Zinsen. Der Internationale Währungsfonds sah Italiens Schuldenberg 2020 auf mehr als 150 Prozent des Bruttoinlandsprodukts steigen, Griechenlands auf 200. Reihenweise warnten Ökonomen vor einer Euro-Krise 2.0 - einer Neuauflage des Dramas, das den Euro in den 2010er Jahren fast hinwegfegte. Und ein halbes Jahr später? Sieht alles ganz anders aus.

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