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Einzelhandel - Hamburg:Handelskammer stellt Forderungen für attraktivere Quartiere

Corona
Zwei Frauen mit Einkaufstüten in einer Fußgängerzone. Foto: Bernd Wüstneck/dpa/Symbolbild (Foto: dpa)

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Hamburg (dpa/lno) - Der Einzelhandel in den Innenstädten und den Quartieren hat schon länger mit einem Strukturwandel zu kämpfen, weil immer mehr Menschen lieber vom Sofa aus shoppen. Nun hat die Corona-Krise diesen Strukturwandel noch beschleunigt. Kleine Geschäfte geben auf, selbst große Ketten stehen vor dem Aus. Bestes Beispiel dafür sind die angekündigten Schließungen zahlreicher Galeria-Karstadt-Kaufhof-Filialen. Die Handelskammer Hamburg will ein weiteres Ausbluten der Innenstadt und der Quartiere verhindern und hofft deshalb auf Schützenhilfe der Stadt. Heute wollen Vertreter der Handelskammer und der Einkaufszentren ihre Forderungen an den Senat vorstellen.

Ende April hatte Handelskammer-Präses Norbert Aust die Lage von Hamburgs Wirtschaft in Corona-Zeiten als "düster" und dramatisch" beschrieben. Zuletzt war der Index für das Geschäftsklima in der Hansestadt so schlecht wie seit fast 50 Jahren nicht - noch schlechter als in der schweren Finanz- und Wirtschaftskrise 2008/2009.

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