Steuerskandal:Personalmangel bremst Cum-Ex-Aufklärung aus

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Steuerskandal: Frühere Zentrale der Landesbank in Düsseldorf. Die West-LB soll vor ihrer Pleite einen Schaden von einer Milliarde Euro mit Cum-Ex-Geschäften verursacht haben.

Frühere Zentrale der Landesbank in Düsseldorf. Die West-LB soll vor ihrer Pleite einen Schaden von einer Milliarde Euro mit Cum-Ex-Geschäften verursacht haben.

(Foto: Federico Gambarini/dpa)

In Deutschlands größtem Steuerskandal fehlt es an qualifiziertem Personal. Bei wichtigen Verfahren geht kaum etwas voran. Ex-NRW-Justizminister Peter Biesenbach erhebt schwere Vorwürfe.

Von Jan Diesteldorf und Nils Wischmeyer, Frankfurt/Köln

Im größten deutschen Steuerskandal gerät ausgerechnet eine tote Bank immer stärker in die öffentliche Wahrnehmung. Das liegt an der Schadenssumme von etwa einer Milliarde Euro, die die West-LB mit Cum-Ex-Geschäften verursacht haben soll. Und es liegt am besonderen Charakter des Instituts. Denn die West-LB war vor ihrer Abwicklung eine Landesbank, im Eigentum des Landes NRW und der dortigen Sparkassen, sie stand damit unter der direkten Kontrolle von Politikern, die im Aufsichtsrat über das Tun des Vorstands wachen sollten.

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