Cum-Ex-Skandal:Buße statt Bußgeld

Lesezeit: 3 min

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(Foto: Illustration Lisa Bucher)

Eine Kölner Staatsanwältin geht hart gegen Banken vor, die den Fiskus betrogen haben sollen. Sie will keine Deals, sie will die Verantwortlichen vor Gericht bringen - und ins Gefängnis.

Von Hans Leyendecker und Klaus Ott, Köln

Es gibt viele Anwälte von Banken aus dem In- und Ausland, die gern und schnell Deals mit der Kölner Oberstaatsanwältin Anne Brorhilker aushandeln würden. Die Finanzinstitute, so der Plan der Juristen, zahlen viele Millionen Euro und sind dafür raus aus heiklen Ermittlungen. Raus aus Verfahren, bei denen es um mutmaßlich kriminelle Aktiengeschäfte und Steuerbetrug geht und die dem Ruf der betroffenen Banken sehr abträglich sind. Doch Brorhilker, die seit Jahren hartnäckig in einen vermutlich riesigen Steuerskandal ermittelt, hat wenig Zeit für Deals.

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