Corona-HilfenFür viele Soloselbständige dauert die Krise an

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Viele der etwa zwei Millionen Soloselbständigen in Deutschland fühlen sich vom Staat im Regen stehen gelassen.
Viele der etwa zwei Millionen Soloselbständigen in Deutschland fühlen sich vom Staat im Regen stehen gelassen. Sabine Brose/Sorge/IMAGO/Frank Sorge

Friseure schneiden wieder Haare, Eventmanagerinnen können wieder planen. Trotzdem verfolgt die Pandemie viele Selbständige weiterhin - teilweise bis vor die Gerichte.

Von Felicitas Wilke

Ziemlich genau 20 Jahre lang spurtete Jonas Engelmeier, 39, von einer Großveranstaltung zur nächsten. Der Mann aus Dorsten in Nordrhein-Westfalen war als selbständiger Veranstaltungstechniker bei den Olympischen Spielen in Sotschi, er sorgte für Spezialeffekte beim Eurovision Song Contest. Dann kam die Corona-Pandemie und ließ seine Auftragslage einbrechen, "auf null", wie er sagt. Heute fährt Engelmeier schwere Traktoren, mäht Rasenflächen oder schneidet Zäune frei: Er arbeitet jetzt als angestellter Gärtner. "Die Krise hat gezeigt, dass kleinere Selbständige in Deutschland keinerlei Wertschätzung erhalten", sagt Engelmeier.

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