Corona-Hilfen:Für viele Soloselbständige dauert die Krise an

Lesezeit: 4 min

Fotograf bei der Arbeit im Regen

Viele der etwa zwei Millionen Soloselbständigen in Deutschland fühlen sich vom Staat im Regen stehen gelassen.

(Foto: Sabine Brose/Sorge/IMAGO/Frank Sorge)

Friseure schneiden wieder Haare, Eventmanagerinnen können wieder planen. Trotzdem verfolgt die Pandemie viele Selbständige weiterhin - teilweise bis vor die Gerichte.

Von Felicitas Wilke

Ziemlich genau 20 Jahre lang spurtete Jonas Engelmeier, 39, von einer Großveranstaltung zur nächsten. Der Mann aus Dorsten in Nordrhein-Westfalen war als selbständiger Veranstaltungstechniker bei den Olympischen Spielen in Sotschi, er sorgte für Spezialeffekte beim Eurovision Song Contest. Dann kam die Corona-Pandemie und ließ seine Auftragslage einbrechen, "auf null", wie er sagt. Heute fährt Engelmeier schwere Traktoren, mäht Rasenflächen oder schneidet Zäune frei: Er arbeitet jetzt als angestellter Gärtner. "Die Krise hat gezeigt, dass kleinere Selbständige in Deutschland keinerlei Wertschätzung erhalten", sagt Engelmeier.

SZ-Plus-Abonnenten lesen auch:
Literatur
"Ich sagte zu meinen Studenten, Sex - wisst ihr, was das ist?"
Private Pools
Der Untergang der Gartenkaribik
Rüdiger Lange vom Deutschen Herzzentrum in München, 2015
Gesundheit
»Man sollte früh auf hohen Blutdruck achten«
Mornings; single
Liebe und Partnerschaft
»Was, du bist Single?«
Kulturelle Aneignung
Unbequeme Wahrheiten und was man mit ihnen tun sollte
Zur SZ-Startseite
Süddeutsche Zeitung
  • Twitter-Seite der SZ
  • Facebook-Seite der SZ
  • Instagram-Seite der SZ
  • Mediadaten
  • Newsletter
  • Eilmeldungen
  • RSS
  • Apps
  • Jobs
  • Datenschutz
  • Abo kündigen
  • Kontakt und Impressum
  • AGB