Wirecard und die Commerzbank:Herr Heckmann stellt Fragen

Lesezeit: 6 min

Wirecard und die Commerzbank: Das Gebäude von Wirecard in Aschheim bei München. Hinter den Mauern hatten die Manager einiges zu verbergen.

Das Gebäude von Wirecard in Aschheim bei München. Hinter den Mauern hatten die Manager einiges zu verbergen.

(Foto: Alessandra Schellnegger)

Das Wirecard-Desaster hat die Commerzbank fast 200 Millionen Euro gekostet. Das Management habe aber keine Fehler gemacht, heißt es aus der Bank. Ein früherer Mitarbeiter mag das nicht glauben.

Von Meike Schreiber, Frankfurt

Zu feiern gibt es nichts für Bernd Heckmann. Es ist sein letzter Arbeitstag bei der Commerzbank, kurz nach Weihnachten 2019, von Corona ist noch nichts zu spüren. Heckmann packt ein paar persönliche Sachen ein, gibt den Hausausweis ab, löscht sein Handy und reinigt seinen Schreibtisch. Alles wie vorgeschrieben. Dann steigt er in die S-Bahn nach Hause ins hessische Rodgau, später gibt es Abendbrot. Auf seinen Abschied nach 21 Jahren hat sich Bernd Heckmann gedanklich schon lange eingestellt.

SZ-Plus-Abonnenten lesen auch:
Migräne
Gesundheit
Dieser verdammte Schmerz im Kopf
We start living together; zusammenziehen
Beziehung
"Die beste Paartherapie ist das Zusammenleben"
Illu Wissen
Psychologie
Was einen guten Therapeuten ausmacht
Familienküche
Essen und Trinken
»Es muss nicht alles selbstgemacht sein«
Digitalisierung
KI, unser Untergang?
Zur SZ-Startseite