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Wohnen in Berlin:Die kalte Stadt

Symbolbild zum Thema Mieterhoehungen im staedtischen Raum. Zwei Banner mit der Aufschrift: Miete neu: 1700 Euro, Miete

Mieterhöhung von 707 auf 1700 Euro? Kein Scherz mehr in Berlin. Hier die Banner eines Mieterprotest.

(Foto: Janine Schmitz/imago/photothek)

Berlin, ehemals Hochburg der Hausbesetzer, verändert sich: Investoren polieren Straße um Straße auf, die Mieten steigen rasant. Szenen eines Häuserkampfs - mit mindestens zwei Wahrheiten.

Bröckelige Fassade, von wildem Wein zugewuchert, bunte Fensterrahmen: Die Tucholskystraße 30 in Berlin-Mitte hebt sich ab von den schick sanierten Häusern der Umgebung. Das hier ist ein Relikt der Wendezeit, jener wilden Jahre, als Berlin eine Art Abenteuerspielplatz war, mit viel Platz und wenig Regeln. Auch die Bewohner sind ein Relikt dieser Zeit. Sie waren eine Gruppe junger Kreativer, die ein Haus brauchten. Also haben sie eines besetzt, das leer stand.

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