Transatlantische Beziehungen

MeinungDeutschland und Donald Trump
:Nichts wird so einfach wieder gut

SZ PlusKommentar von Daniel Brössler
Portrait Außenpolitischer Korrespondent im Berliner Parlamentsbüro Daniel Brössler

MeinungHabild
:Transatlantische Beziehungen

Podcast: „Auf den Punkt“
:Siko: Die USA bleiben unberechenbar

Am Samstag hat US-Außenminister Marco Rubio auf der Sicherheitskonferenz in München gesprochen. Was bedeutet sein Auftritt für das transatlantische Verhältnis?

Von Justin Patchett und Nicolas Richter

MeinungMünchner Sicherheitskonferenz
:Rubios Botschaft an Europa: Folgt dem Weg, den Trump geht, dann bleibt das Bündnis bestehen

Die Rede des amerikanischen Außenministers war im Ton zwar weit weniger harsch als die von J. D. Vance vor einem Jahr. Doch ihr Inhalt war keineswegs gemäßigter. Washington behauptet, es wolle den Westen retten. In Wahrheit zerstört es ihn.

SZ PlusKommentar von Hubert Wetzel

Transatlantische Beziehungen
:Merz und Rubio: Wo sich die Kluft auftut

Kanzler und US-Außenminister beschwören die transatlantische Partnerschaft. Aber meinen sie damit wirklich dasselbe? Eine Analyse der beiden Reden im Vergleich.

SZ PlusVon Daniel Brössler

Sicherheitskonferenz
:Versöhnlich im Ton, Trump in der Sache

Der US-Außenminister hält eine freundliche, stellenweise fast sentimentale Rede zu den transatlantischen Beziehungen. Das Problem: Der US-Präsident benimmt sich völlig anders. Und Marco Rubios Redetext enthält eine bizarre Lücke.

SZ PlusVon Hubert Wetzel

Außenpolitik der EU
:Europas Traum: Gemeinsam gegen Trump

Die EU ist ein bisschen stolz: Sie lobt sich für ihr geschlossenes Auftreten gegenüber dem US-Präsidenten im Grönland-Streit. Aber hält sie das durch – wenn sie nach vier Jahren Krieg nicht einmal dem Aggressor Putin mit einer Stimme entgegentritt?

SZ PlusVon Hubert Wetzel

MeinungMerz zur Entführung Maduros
:Was sachlich falsch ist, kann politisch trotzdem richtig sein

Der Kanzler bewertete die US-Militäraktion als „rechtlich komplex“ und verzichtete darauf, sie als Verstoß gegen das Völkerrecht zu brandmarken. Damit zeigt er auch: Deutschland stellt sich endlich wieder seiner Verantwortung in Europa.

SZ PlusKolumne von Peter Müller

G20
:Die Macht der Machtlosigkeit

Beim G-20-Gipfel in Johannesburg geht es letztlich um die Frage, ob die Weltordnung nur angeschlagen oder schon tot ist. Dass ausgerechnet Trump, der diesen Gipfel so gründlich ruinieren wollte, ihm damit zu neuem Gewicht verholfen hat, lässt hoffen.

SZ PlusVon Henrike Roßbach

MeinungUSA
:Die Zeit der Werte ist vorbei, jetzt braucht es Courage

Mit Donald Trump geht das Reden von der „transatlantischen Wertegemeinschaft“ zu Ende. Aber es reift eine neue Erkenntnis.

SZ PlusKolumne von Heribert Prantl

SZ-Podcast „Auf den Punkt“
:Trump: Erst Freundlichkeiten mit Merz, dann Streit mit Musk

Der Besuch des Bundeskanzlers beim US-Präsidenten verläuft harmonisch. Heftigen Streit gibt es dann zwischen Trump und Musk.

Von Daniel Brössler, Johannes Korsche

EU und USA
:Europas lauteste Stimme gegen Trump

Kaja Kallas kritisiert den US-Präsidenten so offen wie kaum jemand. Während in Brüssel viele rumlavieren, sagt die EU-Außenbeauftragte, was sie denkt. Vorsicht, sagen einige, die sich mehr Diplomatie wünschen.

SZ PlusVon Hubert Wetzel

Europa
:Wer den Schaden hat …

Von Brüssel aus betrachtet, sieht Donald Trump wie ein Verbündeter Wladimir Putins aus, nicht wie ein Verbündeter Europas. Die Folgen werden erst allmählich klar.

SZ PlusVon Josef Kelnberger und Hubert Wetzel

Sicherheitskonferenz
:Antwortsuche im Zappendustern

In München wird in diesen Tagen klar: Im transatlantischen Verhältnis ist etwas zerbrochen. Doch wie die Europäer es reparieren können und ob die Amerikaner es überhaupt reparieren wollen, ist offen. Stattdessen wächst unter den Europäern die Sorge vor einem perfiden Plan des US-Präsidenten und seiner Mitstreiter.

SZ PlusVon Hubert Wetzel

Europäisch-amerikanische Beziehungen
:Läutet schon die Totenglocke?

Die Entfremdung zwischen Europa und den USA hat sich mit Donald Trumps zweitem Amtsantritt rasant beschleunigt, stellt eine Studie fest. Auch untereinander sind die Europäer in wichtigen geopolitischen Fragen uneins.

Von Tobias Zick

Lichtkunst
:Nachhaltige Botschaft

Betty Mü und We Are Video gestalten drei Licht- und Videoprojektionen rund um das Prinz-Carl-Palais, um auf die Transatlantische Aktionswoche hinzuweisen.

Von Evelyn Vogel

Reaktionen
:Stille Erleichterung, leiser Zorn

In Berlin wird nicht laut gefeiert. Alle wissen, wie unklug das wäre. Ein wenig anders fällt die Reaktion weiter im Osten aus, in Polen zum Beispiel oder der Ukraine.

Von Stefan Braun, Daniel Brössler und Florian Hassel

Merkel und Biden
:Hohe Erwartungen in Berlin

Beim ersten Telefonat zwischen dem neuen US-Präsidenten und der Kanzlerin ist der Ton so freundlich wie erhofft. Doch die Unions-Fraktion mahnt zur Eile - und verweist auf herausfordernde Aufgaben.

Von Daniel Brössler

US-Truppenabzug aus Bayern
:Thank you, Amis!

Nach dem Willen Trumps verlassen amerikanische Soldaten Bayern. Mit ihrer Technik, ihrer Währung und ihrer Kultur haben sie den Freistaat nach dem Zweiten Weltkrieg mitgeprägt. Die Geschichte einer Freundschaft, die einige Hindernisse überwinden musste.

SZ PlusVon Hans Kratzer

Transatlantische Beziehungen
:Konkurrenz unerwünscht

Beim Nato-Treffen bemühen sich die Verteidigungsminister um Harmonie, finden selbst gegenüber der Türkei versöhnliche Töne. Doch sorgen Pläne der Europäer für stärkere Verteidigungs-Zusammenarbeit für Unruhe.

Von Daniel Brössler

Außenansicht
:Mit diesen Maßnahmen sollte die EU auf Trump reagieren

Dank Donald Trump liegt die Zukunft des Westens in den Händen der EU. Sie muss sich auf diese Aufgabe vorbereiten.

Gastbeitrag von Charles A. Kupchan

Transatlantische Beziehungen
:EU stützt Merkel gegen Trump

Die Zweifel der Kanzlerin an der Zuverlässigkeit Amerikas erregen weltweit Aufsehen. Auch der EU-Kommissionschef fordert mehr Eigenständigkeit gegenüber den USA. Die SPD wittert eine Inszenierung.

Von Daniel Brössler, Brüssel, und Robert Roßmann, Berlin

Ruf nach europäischer Eigenständigkeit
:US-Medien rätseln über Merkels Bierzelt-Botschaft

Die Kanzlerin fordert mehr Eigenständigkeit von den Europäern, weil Verbündete nicht mehr völlig verlässlich seien. Nicht nur in den USA fragt man sich nun, "was Merkel wirklich im Münchner Bierzelt sagte".

Von Barbara Galaktionow

ExklusivGeheimdienste
:Berlin will befreundete Geheimdienste überwachen

In Zukunft soll die Spionageabwehr auch befreundete Staaten einschließen: Nach Informationen von SZ, NDR und WDR hat sich die Bundesregierung dazu entschlossen, auch amerikanische und britische Geheimdienste auf deutschem Boden zu observieren.

Von Christoph Hickmann und Georg Mascolo

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