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Modetrend:"Vintagemode ist Nachhaltigkeit"

Vintage Kleidung

Vintage war schon vor Ausbruch der Pandemie ein Trend mit riesigem Potenzial, weil sich darin so viele Zeitgeist-Phänomene bündeln.

(Foto: Becca McHaffie Unsplash)

Secondhand-Kleidung ist das Modethema der Stunde, sogar große Modeketten wollen verstärkt in das Geschäft einsteigen. Warum Vintage-Shoppen sich so gut anfühlt.

Von Anne Goebel

So langsam kehrt die Lust auf Einkäufe zurück, wie wäre es also mit ein paar Neuzugängen für die Feriengarderobe? Ein Sommerkleid, je ein Rock und Oberteil plus ein Paar Washed Jeans, für den September zur Sicherheit einen Trenchcoat. Macht zusammen bei guter Grundausstattung und etwas Kombinationsgeschick etliche neue Looks - und ein Gewissen, so leicht wie eine Julibrise: Wer genau diese Teile beim Online-Anbieter Farfetch einkauft, spart sieben Kubikmeter Wasser, kiloweise Textil und die Kohlenstoffemissionen einer Flugreise von Paris nach London. Vorausgesetzt, man erwirbt die Sachen gebraucht. Oder, wie das neuerdings heißt, "pre-loved".

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