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Victoria-Beckham-Show in New York:Modepüppchen? Modepäpstin!

Posh Spice hat sie längst hinter sich gelassen. Und auch vom Ruf als Möchtegern-Designerin emanzipiert sich Victoria Beckham mehr und mehr. Ihre jüngste Show bei der New York Fashion Week ließ sich auch "Vogue"-Chefredakteurin Anne Wintour nicht entgehen - und war wie andere Kritiker einmal mehr voll des Lobes.

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2012 Fashion`s Night Out at Bergdorf Goodman

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Posh Spice hat sie längst hinter sich gelassen. Und auch vom Ruf als Möchtegern-Designerin emanzipiert sich Victoria Beckham mehr und mehr. Ihre jüngste Show bei der New York Fashion Week ließ sich auch "Vogue"-Chefredakteurin Anne Wintour nicht entgehen - und war wie andere Kritiker einmal mehr voll des Lobes.

Auf Augenhöhe sind Anne Wintour und Victoria Beckham nicht - was die Körpergröße angeht. Modisch hat das ehemalige Spice Girl aufgeschlossen. 2008 debütierte sie auf der New York Fashion Week. Fünf Jahre später sitzt die Vogue-Chefredakteurin nicht nur in der ersten Reihe ihrer Shows, das wichtigste Modemagazin der Welt zeigt sich auch höchst angetan von der "bezaubernden Idee" hinter der jüngsten Kollektion der 38-Jährigen.

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Ihre Entwürfe für die Frühjahr-Sommer-Kollektion 2013 sollten mehr sein als nur Stoff auf Haut. Die Designerin wollte nach eigener Aussage erforschen, welche emotionale Verbindung eine Frau mit ihrer Kleidung eingeht und welche Gefühle beim Tragen eines bestimmten Outfits ausgelöst werden. Beim Defilee in der altehrwürdigen New York Public Library schienen die Models freilich vollkommen unbeeindruckt vom reduzierten Sixties-Flair der Beckham'schen Entwürfe.

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Neben den knappen Kleidchen, an denen sicher auch Raumschiff-Enterprise-Besatzungsmitglied Uhura ihre Freude gehabt hätte, fiel besonders das präsentierte Schuhwerk auf. Entgegen der persönlichen Vorlieben der Designerin - die selbst noch hochschwanger nicht auf ihre High Heels verzichten wollte - liefen die Mannequins überwiegend absatzlos über den Laufsteg.

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Victoria Beckham zeigte bei einer ihrer Shows erstmals auch eigene Schuhkreationen. Während ihre Entwürfe - ob flach oder mit Absatz - Guardian-Moderedakteurin Jess Cartner-Morley an eine "Kreuzung aus Biker-Stiefeln und Gladiatoren-Sandalen" erinnerten, ...

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... führten die gezeigten Modelle von Manolo Blahnik den Trend zum Maskulinen in der Frauenschuhmode konsequent fort. Während es in der Vergangenheit der Männerschuhklassiker "Budapester" war, der für Frauen tragbar gemacht wurde, halten nun Schnallenschuhe Einzug in die Schuhregale der Damenwelt. Dabei gilt es, in Kombination mit femininer Kleidung den Stilbruch zu suchen - wie hier in Perfektion vorgeführt.

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Weiterer Trend für das kommende Frühjahr, den kommenden Sommer: Hüte. Geht es nach Victoria Beckham, müssen die möglichst tief in die Stirn gezogen getragen werden. Das mag auf den ersten Blick unpraktisch erscheinen, doch so bleibt auch die Schamesröte unter der Hutkrempe verborgen, die mancher Dame möglicherweise in die Wangen steigen könnte angesichts eines anderen Trends:

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Vorbei sind die Zeiten von durchsichtigen BH-Trägern und Bandeau-Tops: Beckham lenkt die Aufmerksamkeit auf die ungeliebten Stretchbänder, indem sie sie kunstvoll überkreuzt und unter transparenten Stoffen in Szene setzt.

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Farbenfroh war die Show von Victoria Beckham nicht, was dem positiven Gesamteindruck aber keinen Abbruch tat - im Gegenteil. Victoria Beckham habe es auch mit ihrer "minimalen Farbpalette von Elfenbein, Schwarz und Orange" geschafft, den Eindruck einer "coolen, Paris-Fashion-Week-Produktion" zu erwecken, urteilte die Modekritikerin des Guardian.

Victoria Beckham - Presentation - Spring 2013 Mercedes-Benz Fashion Week

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Das Ex-Posh-Spice in Paris, der Hauptstadt der Mode? Was noch vor einigen Jahren undenkbar war, als Victoria Beckham schonmal im superengen und -kurzen Animal-Print-Kleidchen bei einer Musikpreisverleihung auftrat, scheint nun durchaus möglich. Die 38-Jährige ist nicht mehr nur die Frau von Starfußballer David Beckham, in der Modewelt hat sie sich einen eigenen Namen gemacht.

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Nervös ist die Design-Quereinsteigerin trotzdem immer noch vor jeder Präsentation. Erleichtert twitterte sie nach erfolgreich absolvierter Show: "Erleichtert!!! Kann nicht glauben, dass es vorbei ist. (...)" Und Pressevertretern gestand die Frau, der bisweilen die Fähigkeit zu Gefühlsregungen abgesprochen wird: "Ich kann nicht glauben, dass ich geweint habe. Ich bin eigentlich keine Heulsuse. Aber das bedeutet mir so viel. Es bedeutet mir mehr, als es vielleicht sollte."

© Süddeutsche.de/dpa/jobr/leja

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