Test:So long! Das ist die beste Hundeleine

Hunde tollen am liebsten frei in der Gegend herum. Das geht nicht immer, und für diesen Fall gibt es Leinen. Welche ist die beste? Neun Modelle im Test.

Von Christine Mortag

Am liebsten würden Hunde wahrscheinlich immer frei herumlaufen wollen, aber manchmal müssen sie an die Leine. Schließlich gibt es in Deutschland einen kommunalen Leinenzwang, der das Wann und Wo und Wie auf öffentlichen Wegen in geschlossenen Ortschaften regelt. Die Regelungen sind allerdings recht kompliziert und in jedem Bundesland anders. Stellt sich dann nur noch die Frage nach der richtigen Leine. Wobei das Thema in etwa so vielfältig ist wie die Verordnungen. Natürlich kommt es bei der Auswahl auf den Hund und die Vorlieben des Halters, das Material und den Verwendungszweck an.

Die bekannteste und am meisten verbreitete Art ist die Führleine, oft aus Nylon, Neopren oder Leder. "Die Länge lässt sich meist verstellen und so ist sie fürs Gassigehen in der Stadt genauso geeignet wie für einen Spaziergang auf dem Land," erklärt Hundetrainerin Beatrice Rosenthal. Beliebt für den Auslauf im Grünen ist die Schleppleine, die sich durch ihre Länge auszeichnet. Der Hund kann sich in einem Radius von etwa zehn Metern frei bewegen und der Halter hat ihn trotzdem unter Kontrolle. Neben den häufigsten Leinenarten testete die Expertin über zwei Wochen lang, unter anderem auf einer Wandertour in Südtirol, auch je eine Flexi-, Kurz- und Joggingleine. Hunde an der Leine gibt es länger als man denkt. Sie wurden, das belegen archäologische Funde in Saudi-Arabien, bereits vor mehr als 9000 Jahren angeleint.

© SZ vom 06.10.2018 - Rechte am Artikel können Sie hier erwerben.
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