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High-End-Lebensmittel:Kaviar gegen die Krise

Black caviar with champagne in vintage coupe glasses, with toasts, a flat lay, top shot

Der Verkauf von Kaviar und Champagner erlebt gerade einen kleinen Dämpfer. Vor allem, weil Restaurants geschlossen sind und Veranstaltungen ausfallen.

(Foto: Katerina Solovyeva/picture alliance / Zoonar)

Geschlossene Restaurants, abgesagte Events: Der Handel mit Delikatessen wie Hummer, Champagner oder Kaviar ist eingebrochen. Privatkunden sind die letzte Hoffnung. Gibt es im Lockdown bald billiges Sektfrühstück für alle?

Von Marten Rolff

Kann Hummer womöglich Covid-19 heilen? Es gibt Forscher, die sich an diese Hoffnung klammern. Im vergangenen April, als die halbe Welt im ersten Lockdown ausharrte und der Preis für Krustentiere an der amerikanischen Ostküste ins Bodenlose zu fallen schien, brachte die Regionalzeitung Bangor Daily News einen Bericht über Bob Bayer, kurz "Doctor Bob" und Leiter des Hummerforschungsinstituts der Universität Maine. Darin wies der Wissenschaftler darauf hin, dass Hämocyanin, ein Protein in der blutähnlichen Substanz der Krustentiere, antiviral wirke und etwa gegen Gürtelrose eingesetzt werde. Potenziell ließen sich damit auch Ebola, Herpes- oder Erkältungsviren bekämpfen, meinte Bayer. Hummer gegen Herpes und Corona? Man darf sagen, dass die Nachrichten aus der Welt der Luxuslebensmittel im Krisenjahr 2020 oft verzweifelt klangen.

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