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Test:Welches ist das beste Brotmesser?

Präzise Scheiben, keine Krümel: Unser täglich Brot schmeckt noch besser, wenn es gut geschnitten ist. Wir haben zehn Messer getestet.

Von Christine Mortag

Wenn sich eine Nation mit Brot auskennt, dann die Deutschen. In keinem anderen Land gibt es so viele Sorten: Mehr als 3200 Brotspezialitäten hat das "Deutsche Brotregister" ermittelt. Pro Jahr kauft jeder Haushalt im Schnitt 42,4 Kilo Brot. Um den Laib von Hand zu schneiden, nimmt man am besten ein Brotmesser mit Wellenschliff. Die Wellen arbeiten sich sauber und sicher durch verschiedene Oberflächen, durch weichere Graubrote genauso wie harte Krusten. Die Klinge sollte stabil sein, damit sie sich beim Schneiden nicht biegt, der Griff ergonomisch geformt, damit er sicher in der Hand liegt.

"Gute Messer haben ein gewisses Gewicht," sagt Experte Julius Brantner, "sonst rutscht man bei einer harten Kruste leicht mal ab." Und wie bei allen guten Messern empfiehlt er: "Nie in die Spülmaschine, immer von Hand abwaschen." Als Unterlage sind Holz- oder Kunststoffbretter besser als harte Glas- oder Granitplatten, die ruinieren selbst bei härtestem Stahl die Klinge. Nur das Nachschleifen ist beim Wellenschliff eine diffizile Sache, die man lieber dem Fachmann überlässt. Übrigens: Mit einem Brotmesser kann man auch Tomaten, Ananas oder Krustenbraten zerteilen.

© SZ vom 15.05.2021
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