bedeckt München 17°
vgwortpixel

Zu viele Punkte in Flensburg:Löw muss den Führerschein abgeben

Trainingslager Südtirol

Bald mehr mit der Bahn unterwegs: Bundestrainer Joachim Löw.

(Foto: dpa)

Der Bundestrainer gilt als gemütlicher Genussmensch - doch nicht am Steuer. Weil Joachim Löw erneut deutlich zu schnell unterwegs war und zudem beim Fahren telefonierte, verliert er für sechs Monate seinen Führerschein.

Fußball-Bundestrainer Joachim Löw hat seinen Führerschein für sechs Monate abgeben müssen. "Selbstverständlich stehe ich dazu, dass ich manchmal leider zu schnell gefahren bin, ich weiß, dass ich mich hier zügeln muss", sagte der 54-Jährige in einer vom Deutschen Fußball-Bund (DFB) veröffentlichten Mitteilung.

"Ich habe meine Lektion gelernt und werde mein Fahrverhalten ändern. Es gibt da nichts schönzureden, natürlich muss ich jetzt mit den Konsequenzen leben und nutze häufig die Bahn."

Teammanager Oliver Bierhoff nahm die Meldung mit Humor. "Wir werden mit unserem Generalsponsor (Mercedes Benz, d. Red.) sprechen, dass man Jogi nur noch Autos gibt, die tempolimitiert sind", sagte der Europameister von 1996. DFB-Generalsekretär Helmut Sandrock erklärte: "Joachim Löw hat uns bereits vor einiger Zeit darüber informiert, dass er den Führerschein abgeben musste. Wir wissen, dass sich Jogi selbst am meisten darüber ärgert."

Nach Angaben der Welt hat Löw zu viele Punkte in Flensburg gesammelt. Der Bundestrainer soll zu schnell gefahren sein und mit dem Handy am Steuer telefoniert haben. Punkte wegen Alkohols am Steuer oder eines Unfalls waren laut Welt bei ihm nicht gelistet. 2006 hatte Löw den "Lappen" schon einmal für vier Wochen abgeben müssen, weil er auf einer Autobahn bei Köln mit 134 statt der erlaubten 100 Kilometer pro Stunde geblitzt worden war.

© SZ.de/sid/jbe

Lesen Sie mehr zum Thema

Zur SZ-Startseite