Zehn Zylinder der Formel 1 – Fernando Alonso

Fernando Alonso: Für gewöhnlich twittert der Spanier, der sich gerade mit einem Musketier-Bärtchen angriffslustig verkleidet, martialische Sprüche nach Bravourfahrten wie der von Silverstone, als er sich aus dem Mittelfeld am Ende noch auf Rang drei schob und dabei trotz eines schwächelnden Ferrari drei Autos in einer Runde überholte. Diesmal waren es nur ein Bild aus der Bordkamera und die schlichten Angaben: 288 km/h, 3,6g Fliehkräfte. Es war der Moment, als ihm die kiloschweren Gummifetzen des genau vor ihm explodierten Pneus am McLaren von Sergio Perez um den Helm flogen. Seiner Reaktionsfähigkeit am Lenkrad hat er wohl sein Leben zu verdanken. Und Model-Freundin Dasha hatte morgens noch den Satz "Das Leben ist schön" in Facebook gestellt.

Bild: Getty Images 1. Juli 2013, 10:092013-07-01 10:09:26 © Süddeutsche.de/ebc/rus