Zehn Zylinder der Formel 1 – Sebastian Vettel

Sebastian Vettel: Einmal die Mauer ganz schüchtern geküsst, einmal zu spät gebremst und die Kurve unfreiwillig umrundet. Das war es dann auch schon an Negativerlebnissen für Sebastian Vettel. "Unter anderem dafür fährt man ja einen Vorsprung heraus", sagt der Sieger. Sechster Anlauf in Montréal, dritte Pole-Position, erster Sieg beim Großen Preis von Kanada. Und abends spielten die Rolling Stones dem Beatles-Fan dann das passende Ständchen: "Start me up". Denn mit den 25 Punkten von Montreal baut er seinen Vorsprung an der WM-Spitze auf 36 Zähler aus. Zum Vergleich: Im Vorjahr lag er einen Zähler hinter seinem heutigen Verfolger Fernando Alonso. Bedeutet: Auch beim übernächsten Rennen, dem Großen Preis von Deutschland, wird er als WM-Spitzenreiter antreten. Auf dem Nürburgring hat er übrigens auch noch nie gewonnen.

Bild: AFP 10. Juni 2013, 12:182013-06-10 12:18:29 © Süddeutsche.de/sonn