Zehn Zylinder der Formel 1 – Nico Rosberg

Nico Rosberg: Er kommt als Vorjahres-Sieger ins Sumpfland vor Shanghai, er startet als Vierter, und er verlässt das Silberpfeil-Territorium ziemlich geknickt: "Viel Positives nehme ich nicht mit." Nach nicht mal der Hälfte der Renndistanz ist Schluss für den Wiesbadener - Stabilisator gebrochen, ein Vorderrad hängt in der Luft. Aber genau das ist es, was Nico Rosberg gerade so dringend braucht, nach dem zweiten Ausfall im dritten Rennen: die Stabilisierung seiner Position. Die Hoheit im Team hat, auch ohne Stallorder, momentan Kumpel Lewis Hamilton. Das gefährdet vorerst auch den Masterplan, sich befreit von Michael Schumacher endlich aktiv in den Titelkampf einmischen zu können: "Mein Punkte-Rückstand macht das Aufholen jetzt immer schwieriger, die anderen fallen ja nicht aus."

Bild: dpa 15. April 2013, 09:562013-04-15 09:56:57 © SZ.de/hum