Wutreden im Fußball"Scheißstimmung" im Land der "Mülleimer"

Die Pressekonferenz der Bayern-Bosse ist im Kanon des Genres "Wutrede" schon jetzt ein Klassiker. In Erinnerung sind noch viele andere Ausraster des Fußballs. Ein Rückblick.

"Geht's eigentlich noch?", fragte Karl-Heinz Rummenigge, als es vergangenen Freitag um die Kritik an einigen Bayern-Spielern ging. Dann packte der Vorstandschef der Bayern gleich noch Artikel 1 des Grundgesetzes aus. Alles andere als würdevoll war dann der Auftritt von Uli Hoeneß nur wenige Minuten später: Auf der mittlerweile legendären Pressekonferenz - bei der die Bosse auch die Presse scholten - stellte der Klubpräsident fest, Ex-Bayern-Profi Juan Bernat habe "einen Scheißdreck" gespielt. Dabei mahnten er und Rummenigge höchstselbst zu mehr Respekt im Umgang miteinander an. Nur eben zu den Bedingungen des FC Bayern.

Die Polter-Rede der Bayern-Bosse ist der aktuellste Vulkanausbruch aus der Welt des deutschen Fußballs. Schon früher gab es Beispiele, die den Kanon des Genres "Wutrede" bereicherten.

Bild: dpa 23. Oktober 2018, 11:402018-10-23 11:40:09 © SZ.de/jbe/stein