Volleyball Bundesliga:Volleys bitten Friedrichshafen zum Showdown nach Berlin

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Berlins Leon Dervisaj gestikuliert während des Spiels. (Foto: Harry Langer/dpa)

Die BR Volleys beweisen Nervenstärke. Am Sonntag können sie in der eigenen Halle die Saison krönen. Das Selbstbewusstsein ist groß.

Direkt aus dem dpa-Newskanal: Dieser Text wurde automatisch von der Deutschen Presse-Agentur (dpa) übernommen und von der SZ-Redaktion nicht bearbeitet.

Berlin (dpa) - Die Berlin Volleys haben sich ihr Entscheidungsspiel um die deutsche Meisterschaft erkämpft. Auch den zweiten Matchball des VfB Friedrichshafen wehrten die Berliner ab und können am Sonntag (16.00 Uhr/Dyn) vor eigenem Publikum zum achten Mal in Folge Meister zu werden. „Wir freuen uns riesig auf dieses Spiel“, sagte Zuspieler Johannes Tille vor dem Duell. Der Titelverteidiger aus der Hauptstadt hatte am Dienstag beim Team vom Bodensee das vierte Finalspiel nach zweimaligem Satzrückstand noch 3:2 gewonnen und damit auch in der Play-off-Serie im Modus Best-of-Five nach 0:2-Rückstand den 2:2-Ausgleich hergestellt.

Allzu siegesgewiss sollten sich die BR Volleys aber vor dem Entscheidungs-Match nicht fühlen. VfB-Angreifer Michal Superlak verspricht den Berlinern noch einmal einen heißen Tanz. „Noch haben wir alle Chancen. Wir werden um jeden Ball kämpfen“, kündigte der 2,06 Meter große Pole an. Schon im Halbfinale gegen die Grizzlys Giesen bewies Friedrichshafen Stehvermögen. Auch da ging es über die volle Playoff-Distanz. Erst im fünften Spiel buchte der VfB auswärts mit einem 3:1-Sieg bei den Niedersachsen das Ticket für das Finale.

Die Begegnung am Dienstag verlief über 124 Spielminuten höchst spannend. Mit dem Niveau konnte sich Volleys-Trainer Joel Banks aber nicht so recht anfreunden. „Das war ein sehr umkämpftes, aber nicht immer schönes Volleyballspiel von beiden Seiten“, sagte der Engländer. Banks durfte letztlich aber zufrieden feststellen: „Das Team mit dem längeren Atem hat sich am Ende durchgesetzt.“

Überragend beim Sieger agierte Mittelblocker Nehemiah Mote, der auf 19 Punkte kam, darunter sechs Blockpunkte. Der 30-jährige Australier sah seine Mannschaft deutlicher im Vorteil, als es im Ergebnis zum Ausdruck kam. „In den beiden verlorenen Sätzen holen wir 23 Punkte, auch da hatten wir unsere Chancen. Dagegen gingen uns die gewonnenen Sätze recht locker von der Hand“, meinte Mote.

© dpa-infocom, dpa:240424-99-787159/2

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