Todestag von Robert Enke"Eine ganze Menge Heuchelei"

Enge Freunde, Mitspieler und Kritiker des Fußballs äußern sich ein Jahr nach dem Suizid von Robert Enke. Wie hat sich die Rolle des Fußballprofis in Deutschland verändert - wenn überhaupt? Die Reaktionen im Überblick

"Ich habe menschlich zwar Verständnis, dass das persönliche Umfeld, das von der Krankheit wusste, ihn geschützt hat. Aber ich denke, hätten sie anders gehandelt, hätte man vielleicht andere Optionen haben können. Vielleicht sogar, dass Robert Enke heute noch leben würde."

Martin Kind über die Trauerfeier:

"Wir waren überzeugt, dass wir das angemessen und richtig machen. Aber im Nachhinein würde ich mit kritischer Distanz empfehlen, einiges anders zu machen, als wir es getan haben."

(Martin Kind, Präsident von Hannover 96, im NDR Sportclub)

Bild: ddp 10. November 2010, 09:152010-11-10 09:15:53 © sueddeutsche.de/ebc/hum