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Slalom:Neureuther rast auf weicher Piste aufs Podest

Audi FIS Alpine Ski World Cup - Men's Slalom

Jubelt in Kranjska Gora: Felix Neureuther.

(Foto: Getty Images)

Bei schwierigen Bedingungen wird Felix Neureuther Dritter im Slalom von Kranjska Gora. Die Biathlon-Staffel der Frauen holt den nächsten Sieg, die Männer werden Sechster.

Ski alpin, Slalom: Ski-Rennläufer Felix Neureuther ist zwei Wochen nach seinem Bronze-Coup bei der WM auch im Weltcup erneut aufs "Stockerl" gefahren. Der 32 Jahre alte Partenkirchner belegte beim Slalom in Kranjska Gora Platz drei. Für Neureuther war es die vierte Podestplatzierung im Weltcup in dieser Saison. Von seinem 13. Weltcup-Sieg und dem Tagesbesten Michael Matt aus Österreich, der erstmals im Weltcup ganz oben stand, trennten Neureuther 0,46 Sekunden. Zweiter wurde der Italiener Stefano Gross (+0,30 Sekunden).

Neureuther, am Samstag bereits Fünfter beim Riesenslalom, kämpfte sich im Finale bei extrem schwierigen Bedingungen auf weicher Piste noch von Platz fünf nach vorne. Der sechsmalige Gesamtweltcupsieger Marcel Hirscher (Österreich) sicherte sich nach der kleinen Kristallkugel im Riesenslalom, die er am Samstag mit seinem 44. Weltcup-Sieg eingefahren hatte, als Tagesvierter auch die Slalom-Wertung zum vierten Mal.Linus Straßer (München) kam auf Rang 16. Stefan Luitz (Bolsterlang) und Dominik Stehle (Obermaiselstein) verpassten wie der Norweger Henrik Kristoffersen das Finale.

Biathlon, Staffel der Frauen: Auch ohne ihre fünffache Weltmeisterin Laura Dahlmeier haben die deutschen Biathletinnen eine perfekte Staffelsaison mit dem überraschenden Weltcup-Sieg in Pyeongchang gekrönt. In Abwesenheit der pausierenden Dahlmeier siegte das DSV-Quartett in der Formation Nadine Horchler (Willingen), Maren Hammerschmidt (Winterberg), Denise Herrmann (Oberwiesenthal) und Franziska Hildebrand (Clausthal-Zellerfeld) trotz einer Strafrunde über 4x6 km vor Norwegen (+22,8 Sekunden) und Tschechien (+22,9).Damit gewannen die DSV-Athletinnen sämtliche fünf Staffelrennen in dieser Saison. Höhepunkt war dabei Mitte Februar bei der WM in Hochfilzen der Gewinn der Goldmedaille.

Biathlon, Staffel der Männer: Die deutschen Biathleten haben zum Abschluss des Weltcups in Pyeongchang nach schwachen Schießleistungen die Podestplätze in der Staffel klar verpasst. Erik Lesser, Roman Rees, Benedikt Doll und Arnd Peiffer mussten sich am Sonntag nach einer Strafrunde von Sprint-Weltmeister Doll und insgesamt 14 Nachladern mit Rang sechs begnügen. Es war das schwächste Staffelergebnis des Winters. Ohne den erkrankt fehlenden Massenstart-Weltmeister Simon Schempp hatte das deutsche Quartett 1:39,3 Minuten Rückstand auf die siegreichen Franzosen. Rang zwei ging an Österreich (+ 33,8 Sekunden) vor Norwegen (+ 45,4 Sekunden).

Bundesliga, Werder Bremen: Trainer und DFB-Interims-Sportdirektor Horst Hrubesch hat Torjäger Serge Gnabry zu einem weiteren Jahr beim Fußball-Bundesligisten Werder Bremen geraten und sich gegen einen Wechsel im Sommer ausgesprochen. Seine Empfehlung teilte Hrubesch dem 21-Jährigen in einem Telefonat auch persönlich mit. "Serge ist ein junger Spieler. Ich habe zu ihm gesagt: Was ist wichtig? Die Kohle? Oder international zu spielen? Oder nach deiner langen Leidenszeit die Saison zu Ende zu spielen, vernünftig in den Urlaub zu gehen und dann vielleicht noch ein Jahr dranzuhängen? Danach steht ihm weiterhin alles offen", sagte Hrubesch der Bild am Sonntag. Trainer Hrubesch und Gnabry hatten 2016 mit der Olympia-Auswahl die Silbermedaille in Rio gewonnen. In den vergangenen Monaten war immer wieder kolportiert worden, dass Rekordmeister Bayern München ein Vorkaufsrecht für Gnabry habe. Der Offensivspieler hatte im August vergangenen Jahres einen Vertrag bei Werder bis 2020 unterschrieben. Der Kontrakt beinhaltet angeblich eine Ausstiegsklausel über acht Millionen Euro.

Basketball, BBL: Vizemeister Ulm hat in der Basketball Bundesliga (BBL) auch sein 24. Saisonspiel gewonnen und den Startrekord von Alba Berlin eingestellt. Gegen Schlusslicht Rasta Vechta gelang dem Tabellenführer am Samstag ein überraschend schwer erkämpfter 75:70 (44:30)-Sieg. Berlin hatte 1996/97 und 2000/01 Rekorde aufgestellt. "Für den Tabellenersten ist es gegen keinen Gegner leicht, wenn man nicht gut spielt. Das war definitiv eine unserer schwächeren Leistungen in der Bundesliga", sagte Ulms Trainer Thorsten Leibenath: "Dennoch sind die 24 Siege beeindruckend, einen schwächeren Auftritt muss man der Mannschaft auch mal zugestehen." Die seit dem vergangenen Wochenende für die Play-offs qualifizierten Ulmer haben 46:0 Punkte auf ihrem Konto (der Sieg gegen Phoenix Hagen wurde nach dem Lizenzentzug für den Gegner aus der Wertung genommen). Es folgen Meister Brose Bamberg (42:2) und Bayern München (36:6). Der Vierte medi Bayreuth (32:12) gewann 92:84 (42:49) gegen Aufsteiger Science City Jena.

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