Ross Brawn

Weißes Hemd, schwarze Hose. Die schlichte Kleiderordnung hat der neue Sportdirektor der Formel 1 von seinem Vorgänger Bernie Ecclestone übernommen. Sonst allerdings ist alles anders. Der Brite, Fahrerlager-Rufname "Superhirn", poltert nicht, er beschwört die Gemeinschaft unter den Rennställen ("Auch ein Mittelfeldteam muss mal gewinnen"), er will Sport und Show austarieren. Die hässlichen Flossen an den neuen Rennwagen sollen verschwinden, die Motoren wieder lauter werden. Eine lange To-Do-Liste haben er und der neue CEO Chase Carey. Der 62-Jährige verfolgt einen Fünf-Jahres-Plan, er will "mehr Verstappens" sehen. Und Titelverteidiger Nico Rosberg trauert er nicht hinterher: "Für ihn war es vermutlich die richtige Entscheidung, und für den Sport wahrscheinlich auch. Wir wollen doch keinen Weltmeister im Niedergang sehen."

Bild: Getty Images 27. März 2017, 11:142017-03-27 11:14:42 © Sz.de/schm