Long Covid im Sport:"Ich steck nicht mehr drin in meinem Körper"

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Long Covid im Sport: Neben der Spur: Dajana Eitberger fand nach ihrer Covid-Infektion in diesem Winter nie mehr den Anschluss an die Weltspitze.

Neben der Spur: Dajana Eitberger fand nach ihrer Covid-Infektion in diesem Winter nie mehr den Anschluss an die Weltspitze.

(Foto: Wladimir Astapkowitsch/Imago)

Rennrodlerin Dajana Eitberger leidet schwer unter den Folgen ihrer Coronavirus-Infektion - die sich medizinisch nicht belegen lassen. Sie ist nun eine Wintersportlerin, die nach ihrer Erkrankung die Kälte nicht mehr erträgt.

Von Carolin Fries

Die Kälte kann sie kaum noch aushalten. Eine halbe Stunde maximal, dann schwinden die Kräfte. "Wie bei einem alten Akku", sagt Dajana Eitberger. Für eine Wintersportlerin, deren Zuhause der Eiskanal ist, ist das ziemlich schlecht. Die 31 Jahre alte Rennrodlerin aus dem thüringischen Ilmenau, die in Augsburg lebt, leidet massiv unter den Folgen ihrer Covid-19-Erkrankung. Die verschwundene Kälteresistenz sei nur ein Symptom, erzählt sie am Telefon. Eitberger berichtet von körperlicher Schwäche und Müdigkeit, von Konzentrationsschwierigkeiten und Gedächtnislücken: "Ich steck nicht mehr drin in meinem Körper", sagt sie. Viel schlimmer könne es für einen Sportler nicht kommen.

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