Remis in Mainz Viel Pressing, wenig Chancen

Beide Teams ließen mit frühem Pressing wenig Torraumszenen zu. Anthony Modeste tauchte nach zehn Minuten und einem Steilpass frei vor Loris Karius aus, der den Schuss aber entschärfte. Mainz und Hoffenheim neutralisierten sich mit ähnlichem Spielsystem gegenseitig, so blieb es bei wenigen Einzelaktionen wie dem abgefälschten Distanzschuss von Junior Diaz (19.) oder einem weiteren Schuss von Modeste. Nach einer guten halben Stunde musste sich Karius nach einem Schuss von Roberto Firmino mächtig strecken. Den anschließenden Eckball köpfte Niklas Süle über das Tor.

Im Mainzer Angriff hingegen herrschte Flaute, Okazaki fehlte an allen Ecken und Enden. Bei der ersten gelungenen Kombination wurde es aber ansatzweise gefährlich. Filip Djuricic versuchte einen Heber gegen den herausstürzenden Oliver Baumann, der den Ball noch erwischte. Beide Teams schenkten sich wenig, entwickelten kaum Torgefahr oder sehenswerte Kombinationen.

Nach der Pause nahm die Partie etwas mehr Fahrt auf. Firmino und auf der Gegenseite BVB-Leihgabe Jonas Hofmann hatten gute Möglichkeiten, der Brasilianer traf nach einer Stunde per Kopf sogar den Außenpfosten. Das Spiel blieb zäh. Die meiste Aufregung gab es noch bei der Einwechslung von Adam Szalai aufseiten der TSG Hoffenheim: Der Ex-Mainzer wurde mit einem Pfeifkonzert bedacht.

Auch in der Schlussphase passierte nicht mehr viel; beide Mannschaften scheuten das Risiko und schienen Angst vor dem entscheidenden Fehler zu haben. Mainz bleibt der Trost, 2014 mit nur fünf Gegentoren so wenige Treffer im heimischen Stadion wie kein anderer Bundesligist kassiert zu haben.