Brasiliens Fußballlegende:Pelé gibt nach erneutem Aufenthalt auf Intensivstation Entwarnung

Brasiliens Fußballlegende: 2018 war Pelé noch bei der WM in Moskau, mittlerweile plagen ihn gesundheitliche Probleme

2018 war Pelé noch bei der WM in Moskau, mittlerweile plagen ihn gesundheitliche Probleme

(Foto: AP)

Der 80-Jährige hatte Atemprobleme. Die Serie A leitet Ermittlungen gegen Lazio Rom wegen Rassismus-Vorwürfen ein. Konstanze Klosterhalfen bricht eine fast 36 Jahre alte Bestmarke.

Meldungen im Überblick

Fußball, Pelé: Brasiliens Idol Pele hat nach einem kurzzeitigen erneuten Aufenthalt auf der Intensivstation die Fußballgemeinde beruhigt. "Meine Freunde, ich erhole mich immer noch sehr gut. Heute bekam ich Besuch von Familienmitgliedern und ich lächle weiterhin jeden Tag", schrieb der 80-Jährige in der Nacht zu Samstag auf Instagram: "Danke für all die Liebe, die ich von euch bekomme." Pele war aufgrund von Atemproblemen kurzzeitig wieder auf die Intensivstation verlegt worden. Dies hatte das Albert Einstein Hospital in Sao Paulo am Freitagabend mitgeteilt, von einer "präventiven Maßnahme" war die Rede. Nach der Stabilisierung befinde sich der Patient wieder auf der Halbintensivstation, hieß es weiter: "Er ist derzeit aus kardiovaskulärer und respiratorischer Sicht stabil."

Vor Pele hatte bereits seine Tochter Kely Nascimento vorsichtig Entwarnung gegeben. "Dies ist das normale Genesungsszenario für einen Mann in seinem Alter", hatte sie auf Instagram zu einem Foto geschrieben, das sie und ihren lächelnden Vater im Krankenhaus zeigt: "Nach einer Operation wie dieser geht man manchmal zwei Schritte vor und einen zurück. Gestern war er müde und machte einen Schritt rückwärts. Heute hat er zwei Schritte nach vorn gemacht." Pele war erst am Dienstag von der Intensivstation entlassen worden, nachdem ihm Anfang September ein Tumor im Dickdarm entfernt worden war.

Serie A, Lazio Rom: Nach den Rassismus-Vorwürfen von AC-Mailand-Profi Tiemoue Bakayoko hat der italienische Fußballverband Ermittlungen gegen Lazio Rom eingeleitet. Die Anhänger des Hauptstadtklubs sollen am vergangenen Sonntag bei der 0:2-Niederlage in Mailand den eingewechselten Bakayoko mit rassistischen Sprechchören beleidigt haben. Milan hatte daraufhin Klage beim Verband eingereicht. Die Ermittler werden den Vorfall mithilfe von Videoaufnahmen prüfen. Der Franzose Bakayoko hatte sich nach dem Spiel auf Instagram an "einige Lazio-Fans und deren rassistische Sprüche gegen mich und meinen Bruder Franck Kessie" gewandt: "Wir sind stark und stolz auf unsere Hautfarbe", schrieb der 27-Jährige. Er vertraue, dass der Klub die entsprechenden Personen identifizieren werde.

Leichtathletik, Trier: Konstanze Klosterhalfen hat zum Abschluss der Leichtathletik-Saison die deutsche Bestleistung über 2000 Meter auf 5:34,64 Minuten verbessert. Beim Meeting in Trier löschte die 24-Jährige damit am Freitag die alte Marke der Potsdamerin Ulrike Bruns, die vor fast 36 Jahren 5:37,62 Minuten gelaufen war. Einen offiziellen Rekord führt der Deutsche Leichtathletik-Verband nach eigenen Angaben für diese nicht häufig gelaufene Strecke nicht. Klosterhalfen blieb mit der Zeit über der europäischen Bestleistung ihrer Trainerin Sonia O'Sullivan, mit der sie inzwischen zusammenarbeitet. Die Irin war 1994 nach 5:25,36 Minuten ins Ziel gekommen. Erst am Dienstagabend hatte Francine Niyonsaba aus Burundi den Weltrekord über die 2000 Meter auf 5:21,56 Minuten verbessert.

Marathon, Tokio: Der für den 17. Oktober geplante Tokio-Marathon ist wegen den Corona-Pandemie auf den 6. März 2022 verschoben worden. Noch immer befindet sich die Olympiastadt wegen der hohen Infektionszahlen im Ausnahmezustand. Aufgrund der schwierigen Prognose des Covid-19-Trends und den damit verbundenen Mobilitätseinschränkungen habe man sich für die Verschiebung entschieden, hieß es am Samstag vom Veranstalter. Mit der Verschiebung des diesjährigen Marathons ist auch klar, dass der am 6. März 2022 eigentlich geplante Tokio Marathon 2022 nicht stattfindet. Alle Läufer, die eine Teilnahme am Tokio Marathon 2022 gebucht haben, werden in Kürze mit Details und Optionen informiert.

© SZ.de/sid/dpa/ska
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