Basketball in der NBADeutsche Lust auf Dunkings

Das gab's noch nie: Zum NBA-Start stehen gleich sieben deutsche Basketballer in der besten Liga der Welt unter Vertrag. Wie es ihnen geht, wer die besten Einsatzchancen hat.

Von Jonas Beckenkamp

Dirk Nowitzki

So sieht es aus, wenn sich ein Basketballer-Großonkel und ein Teenie auf die neue Saison der US-Profiliga NBA einstimmen: Dirk Nowitzki (rechts im Bild) ist mittlerweile 40, sein neuer Teamkollege Luka Doncic gerade mal 19. Bei den Dallas Mavericks herrscht vor dieser Spielzeit wieder bessere Laune, nachdem das vergangene Jahr von Niederlagen und einer Sexismus-Affäre im Klub geprägt war. Sportlich könnte sich jetzt einiges ändern: Der Slowene Doncic, der angesagteste Zauberlehrling des europäischen Basketballs, bringt dem Team Draufgängertum und das Gewinner-Gen (er ist amtierender Europameister) zurück, während Nowitzki immer mehr zum Ratgeber wird.

Noch immer ist er ein produktiver Basketballer, doch seine Rolle verändert sich. Erstmals seit seiner Rookie-Saison 1999 wird er nun von der Bank kommen, seine Einsatzzeiten werden schrumpfen, damit der Umbruch bei den "Mavs" voranschreitet. Den Saisonstart verpasst er wegen Problemen an der Achillessehne - aber den Spaß wird er sich auch in seiner 21. Saison in Dallas (NBA-Rekord!) nicht nehmen lassen.

Bild: USA TODAY Sports 15. Oktober 2018, 09:452018-10-15 09:45:27 © SZ.de/ebc/cat