Menschen aus Rio de Janeiro:Brasilianer über Olympia: "Es ist eine Schande"

Die Welt guckt auf Brasilien - doch was sagen die Einheimischen? Viele sind wenig begeistert, dass ihr Land die Olympischen Spiele austragen darf.

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The Wider Image: Cariocas reflect on the Olympics

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Aline Santos, 23, Studentin:

"Für mich sind die Olympischen Spiele ein Synonym für Willkür, weil so viele Menschen aus ihren Häusern vertrieben wurden, nur um die Olympiastätten zu errichten. Deshalb bin ich total gegen die Spiele."

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Abner Lelis, 54, Taxifahrer:

"Ich bin froh, dass die Regierung in Transport und Infrastruktur investiert hat. Ich verbringe fast den ganzen Tag im Auto, da ist es wichtig, dass sich die Verkehrslage verbessert."

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Danielle Bhering, 32, Krankenschwester:

"Ich bin unglücklich mit den Spielen zu einem Zeitpunkt, in der so viel Gewalt im Land herrscht. Ich will mein Haus während Olympia nicht verlassen."

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Manfred Kulitc, 49, Mathematiker:

"Ich mache mir nicht allzu viele Gedanken über Olympia. Dieses Land verfügt über keine Infrastruktur für ein solches Event. Die echten Probleme der Bevölkerung werden nicht gelöst."

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Jeymerson Pereira, 25, Fleischer:

"Wir brauchen nicht die Olympischen Spiele, wir brauchen mehr Schulen und Krankenhäuser. Wir haben in der Politik dringend einen Neustart nötig."

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Andre Barros, 44, Straßenreiniger:

"Die Leute werden von den Investitionen in den öffentlichen Verkehr profitieren. Aber ich kann mir die Tickets für die Spiele nicht leisten. Ich muss arbeiten."

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Cristiane da Silva, 33, Handwerkerin:

"Es ist eine Schande, dass die Spiele in einer Stadt veranstaltet werden, in der nichts für die Armen getan wurde, in der Gesundheitswesen und Bildung in prekärem Zustand sind."

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Jorge Salomao, 70, Poet:

"Wir erleben solch schwierige Zeiten, da werden die Olympischen Spiele einen Moment der Freude und Verbrüderung in die schönste Stadt der Welt bringen."

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Jesus Damaceno, 75, Fischer:

"Die Stadt ist in der Krise und bietet keine Chancen für irgendjemanden. Die Regierung sollte sich um die Bevölkerung kümmern, anstatt das Geld für ein solches Event auszugeben."

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Erinaldo Cardoso, 43, Straßenkünstler:

"Nichts wird sich durch die Olympischen Spiele verändern. Wer die Realität in Rio kennt, der weiß, dass hier nicht alles Glück ist."

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Maria Callou, 35, Modedesignerin:

"Ich bin froh über die Olympischen Spiele und denke, dass Probleme wie Korruption oder Gewalt während des Events in Vergessenheit geraten. Wir sind gastfreundliche Menschen, und wir wissen, wie wir die Touristen zufrieden und glücklich machen."

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Israel Mario da Silva, 59, Uhrmacher:

"Ich kann mir keine Tickets für die Olympischen Spiele kaufen, sie sind zu teuer für mich. Aber ich hoffe trotzdem, dass die Spiele für Rio Positives bewirken werden."

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Gabriela Galvao, 40, Geschäftsfrau:

"Rio de Janeiro hatte immer das Image einer schlecht organisierten und gewalttätigen Stadt. Aber während Olympia bekommen die Touristen die besten Seiten zu sehen."

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Nathalia Souza, 18, Straßenverkäuferin:

"Brasilien sollte sich zuerst um seine eigenen Probleme kümmern wie Gewalt und schlechte öffentliche Versorgungsanlagen, anstatt gewaltige Summen für die Infrastruktur der Olympischen Spiele zu investieren."

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Gilberto Rabelo, 74, Straßenverkäufer:

"Von den Olympischen Spielen werden nur wenige Leute profitieren."

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Guilherme Barbosa, Student und Akrobat:

"Wer in der Tourismusbranche arbeitet oder Zimmer in seinem Haus vermietet, kann zusätzliches Geld verdienen. Aber die meisten Menschen verkommen im prekären Gesundheits- und Bildungswesen."

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Xavier Fonseca, 70, Sand-Bildhauer:

"Olympia ist eine großartige Chance für die Menschen, die im Tourismus arbeiten."

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Marcos Da Costa, 46:

"Ich kann den Olympischen Spielen nicht zustimmen, während Rio an Gewalt, schlechter Gesundheitsversorgung, Verunsicherung und vielen Baustellen leidet."

© Süddeutsche.de/Reuters/ebc/schma
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