Deutsche Nationalmannschaft:"Ich fühle mich ein wenig unterschätzt"

Germany v Serbia - International Friendly; Gündogan

Kapitän: Ilkay Gündogan im Spiel gegen Serbien.

(Foto: Getty Images)

Ilkay Gündogan spricht über seine Zeit unter Jürgen Klopp und nun unter Pep Guardiola, seine Gespräche mit dem FC Bayern, die Situation im Nationalteam und die Folgen seiner Erdogan-Fotos.

Interview von Sven Haist und Christof Kneer

Ilkay Gündogan muss nicht weit laufen bis zu diesem Kaufhaus in Manchester, in dessen Dachrestaurant er einen Tisch reserviert hat. Gündogan wohnt in einem Apartment in der Innenstadt, sein Nachbar ist Trainer Pep Guardiola. Gündogan, 28, kann so gut wie kaum ein Zweiter über modernen Fußball sprechen, er hat in Dortmund unter Jürgen Klopp gespielt und spielt seit drei Jahren für Guardiolas Manchester City. Gündogan spricht über die unterschiedlichen Stile der beiden weltweit führenden Trainer und erklärt seine unglückliche Rolle im deutschen Nationalteam, mit dem er nun gegen Argentinien (Test) und in Estland (EM-Qualifikation) spielt. Und er äußert sich zum umstrittenen Foto mit dem türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan, das seine DFB-Karriere gefährdete. Den Pistazienkuchen im Dachrestaurant empfiehlt er sehr, rührt ihn aber nicht an.

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