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Fußball-Transfers:Für angeblich 25 Millionen Euro: BVB holt Diallo

Abdou Diallo

Bald ein Dortmunder: Abdou Diallo.

(Foto: dpa)

Der Mainzer Abwehrspieler unterschreibt in Dortmund einen Vertrag bis 2023. Javier Pastore wechselt zu AS Rom - und Walace vom HSV nach Hannover.

Bundesliga, Dortmund: Fußball-Bundesligist Borussia Dortmund hat den Mainzer Abwehrspieler Abdou Diallo verpflichtet. Der 22-Jährige unterschreibt nach Vereinsangaben vom Dienstag beim achtmaligen deutschen Meister einen Vertrag bis zum 30. Juni 2023. Die Ablösesumme für den Franzosen soll bei kolportierten 25 Millionen Euro liegen. Diallo gilt als Wunschkandidat des neuen Borussia-Trainers Lucien Favre. "Er ist ein moderner, spielstarker und dazu sehr intelligenter Innenverteidiger. Er kann aber auch außen verteidigen oder im defensiven Mittelfeld zum Einsatz kommen. Die Kombination aus seinem großen Potenzial und seiner Vielseitigkeit hat Abdou für uns so interessant gemacht", sagte BVB-Sportdirektor Michael Zorc in einer Vereinsmitteilung.

Diallo kam erst vor einem Jahr vom französischen Spitzenclub AS Monaco zum FSV Mainz 05 und absolvierte in der vergangenen Spielzeit 27 Bundesligaspiele für die Rheinhessen. "Gemeinsam mit meinen Teamkollegen will ich das in mich gesetzte Vertrauen rechtfertigen und meinen Teil dazu beitragen, dass der BVB in allen Wettbewerben seine Ziele erreicht", erklärte der Verteidiger. Nach dem Bremer Thomas Delaney, Marius Wolf von DFB-Pokalsieger Eintracht Frankfurt, Torhüter Marwin Hitz vom FC Augsburg und Eric Oelschlägel (Werder Bremen II) ist Diallo der fünfte BVB-Zugang für die kommende Saison. Bei Delaney sollen rund 20 Millionen Euro Ablösesumme fällig werden, bei Wolf etwa fünf Millionen Euro. Hitz und Oelschlägel sind hingegen ablösefrei.

Bundesliga, Hannover: Hannover 96 gibt Olympiasieger Walace in der Bundesliga eine zweite Chance: Die Niedersachsen nahmen am Dienstag den kapriziösen Brasilianer bis 2022 unter Vertrag. Dem Vernehmen nach erhält Bundesliga-Absteiger Hamburger SV für diesen Transfer eine Ablösesumme von sechs Millionen Euro."Walace wollte unbedingt in Deutschland und der Bundesliga bleiben, um beweisen zu können, dass er sportlich und charakterlich jemand ist, auf den eine Mannschaft zählen kann", kommentierte 96-Manager Horst Heldt den Deal mit dem Nordrivalen von der Elbe. Mittelfeldspieler Walace, der 2016 in Rio de Janeiro die olympische Goldmedaille gewann, war in den vergangenen Monaten beim HSV mehr und mehr ins Abseits geraten. Zum Jahreswechsel wollte der 23-Jährige seine Rückkehr nach Brasilien erzwingen, im März wurde er zur U23 in die Regionalliga abgeschoben, nachdem er ein Training geschwänzt hatte.Die Hanseaten erhalten nun zumindest rund zwei Drittel der Ablösesumme von 9,2 Millionen Euro zurück, die im Januar vergangenen Jahres an Gremio Porto Alegre gezahlt wurde. Walace wird am 2. Juli beim ersten 96-Training in der niedersächsischen Landeshauptstadt erwartet.

Serie A, Rom: Der Wechsel des argentinischen Stürmers Javier Pastore von Paris Saint-Germain zur AS Rom ist perfekt. Wie der römische Fußballclub am Dienstag mitteilte, zahlt der Verein eine Ablösesumme von 24,7 Millionen Euro an die Pariser. Pastores Vertrag läuft bis 2023.Am Vormittag hatte sich der offensive Mittelfeldspieler, der nicht zum WM-Aufgebot der Argentinier gehört, einer medizinischen Untersuchung in Rom unterzogen. Der 29-Jährige soll nun die Lücke schließen, die der Transfer des Belgiers Radja Nainggolan für 38 Millionen Euro zu Inter Mailand reißt. Pastore spielte bereits in den Jahren 2009 bis 2011 in Italiens Serie A bei Palermo, das ihn für rund 40 Millionen Euro an PSG verkaufte. In Paris erzielte Pastore in der zurückliegenden Saison fünf Treffer und gab sechs Torvorlagen.Die Ablösesumme soll dazu beitragen, dass der französische Fußball-Meister mit dem deutschen Trainer Thomas Tuchel die Financial-Fairplay-Regeln des europäischen Uefa-Verbandes bis zum 30. Juni erfüllt. In den Auflagen war festgelegt worden, dass PSG zwischen 40 und 60 Millionen Euro einnehmen muss. Zuvor hatte Paris Jungprofi Odsonne Edouard für zehn Millionen Euro an Celtic Glasgow verkauft.

© SZ.de/dpa/sid/ebc
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