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Sport und Klimaschutz:Bis das Rentier schwitzt

Salla

Weiße Idylle - bald grün? Werbung für den Sommer im winterlichen Salla.

(Foto: Agencia Africa/OH)

Die winzige finnische Gemeinde Salla am Polarkreis bewirbt sich für die Sommerspiele 2032. Was das soll? Es geht um eine letzte Warnung vor der Klimakatastrophe - erste Anzeichen sind schon spürbar.

Von Barbara Klimke

Als Maskottchen haben sie ein Rentier gewählt, es heißt Kesa und trägt ein Sonnenschirmchen. Ganz abwegig ist das nicht: In dieser Gegend kommen, statistisch gesehen, zwei Rentiere auf einen Menschen. Es gibt außerdem bereits einen Sportstättenplan, ein Logo, Piktogramme und, zwingend notwendig bei derlei Bewerbungen, eine "Vision". Der Rest kann folgen. Denn was die Welt erwarten darf, haben die Bewohner von Salla vorsorglich schon in einem Werbefilm festgehalten: Ein Surfer mit freiem Oberkörper jettet durch verschneite Nadelholzhänge; Beachvolleyballerinnen im Bikini rollen durch den Schnee; ein Mann auf Ski mit wehendem Wimpel umkurvt ein weites Feld, auf dem das Stadion stehen soll. Das finnische Örtchen Salla bringt sich gerade als Kandidat für die Spiele 2032 ins Gespräch - für die Sommerspiele, wohlgemerkt. "Ein warmes Herz: Haben wir", versichern die Leute. "Ein warmer Ort: Kommt bald."

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