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Europa League:Auch Frankfurt zieht ins Achtelfinale ein

Europa League - Round of 32 Second Leg - FC Salzburg v Eintracht Frankfurt

Jubel bei der Eintracht nach dem Treffer von André Silva zum zwischenzeitlichen 1:1.

(Foto: REUTERS)
  • Eintracht Frankfurt erreicht in der Europa League das Achtelfinale.
  • Im wegen einer Orkanwarnung verlegten Rückspiel in Salzburg steht es am Ende 2:2. André Silva trifft doppelt für die Eintracht, Andreas Ulmer und Jerome Onguéné für Salzburg.
  • Das Hinspiel hatte Frankfurt 4:1 gewonnen.

Mit einem Tag Verspätung ist Fußball-Bundesligist Eintracht Frankfurt ins Achtelfinale der Europa League eingezogen. Die Hessen kamen am Freitagabend bei Red Bull Salzburg zu einem 2:2 (1:1)-Unentschieden, das nach dem 4:1-Hinspielerfolg ausreichte. Salzburgs Kapitän Andreas Ulmer (10.) und Jérôme Onguéné (72.) brachten die Gastgeber zweimal in Führung, Frankfurts André Silva (30. und 83.) gelang zweimal der Ausgleich.

Das Spiel hätte ursprünglich bereits am Donnerstagabend angepfiffen werden sollen, wurde aufgrund einer Orkanwarnung aber auf Freitag verlegt. Im Achtelfinale trifft Frankfurt nun am 12. und 19. März auf den FC Basel.

In dem um 21 Stunden verlegten Spiel starteten die Salzburger druckvoll. Schon nach zehn Minuten traf Kapitän Andreas Ulmer zur Führung. Danach musste Frankfurt eine brenzlige Szene nach der anderen überstehen: Erst lenkte Eintracht-Keeper Kevin Trapp einen Schuss von Sekou Koita bravourös über die Latte (12.), wenig später wurde ein Versuch von He-Chan Hwan noch abgeblockt.

Erst in der 18. Minute konnte Daichi Kamada, Dreifach-Torschütze im Hinspiel, den ersten von Trainer Adi Hütter angekündigten "Nadelstich" in der Offensive setzen, scheiterte aber an Salzburgs Keeper Cican Stankovic. Beim 1:1 passte Kamada auf der linken Seite genial auf Filip Kostic, dessen Flanke Silva ins linke Eck köpfte.

Vier Tage nach der 1:2-Heimpleite gegen den 1. FC Union Berlin zeigten die Frankfurter wieder eine starke Vorstellung. Und die Abwehr um den Ex-Salzburger Martin Hinteregger zeigte nur in der Anfangsphase einige Unsicherheiten, wackelte aber nicht so wie gegen die Berliner.

Die Gastgeber, in der österreichischen Bundesliga mit einem Punkt hinter Linz Zweiter, hatten in der ersten Halbzeit 59 Prozent Ballbesitz und verzeichneten elf Torschüsse. Doch das 1:1 kam für sie nach dem furiosen Beginn wie ein Schock - erst nach dem 2:1 schöpfte die Marsch-Truppe noch einmal Hoffnung. Doppelpacker Silva erlöste die Eintracht aber.

© SZ.de/dpa/chge
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