Formel 1Max Verstappen: Erfrischend, aber gefährlich

Der junge Holländer verdient sich seinen Spitznamen "Mad Max" redlich. Lewis Hamilton erlebt ein Wochenende "wie Weihnachten", Sebastian Vettel schiebt Frust. Die Zylinderköpfe der Formel 1.

Nico Rosberg

Er ist praktisch nie im Bild, aber dann trotzdem Sieger nach 44 Runden. Dass Nico Rosberg sein Start-Trauma ablegen konnte und die dritte Pole-Position in Folge zu einem Sieg umwandeln konnte, lässt den Wiesbadener nach sechs Saisonerfolgen mit Lewis Hamilton gleichziehen. Dass er nicht mehr vom Rückstand auf den Briten gutmachen konnte, ärgert ihn nicht so sehr. Er zollte Hamilton sogar öffentlich "Respekt" für die Aufholjagd. Überhaupt blieb Rosberg gelassen, auch nach dem Neustart - das Rennen war nach einem Crash von Renault-Pilot Kevin Magnussen unterbrochen worden - spulte er einfach sein Programm ab - 14,1 Sekunden Vorsprung auf Daniel Ricciardo sprechen eine deutliche Sprache. Auch in Sachen Überlegenheit der Silberpfeile. So richtig mithalten konnte da selbst bei diffizilen Witterungsbedingungen noch keiner. "Es war nicht das härteste Rennen meiner Karriere", gab Rosberg nach seinem 20. Formel-1-Sieg zu.

Bild: Getty Images 29. August 2016, 11:072016-08-29 11:07:08 © sz.de/afp/dpa/getty/cdo