Lewis Hamilton

In der Weltmeisterschaftswertung liegt der Titelverteidiger noch mit einem Pünktchen hinter seinem Teamkollegen Valtteri Bottas, dafür hat er sich in der Wertung der Nacht-Sieger der Formel 1 etwas Abstand auf Sebastian Vettel verschafft: elf zu neun steht es in der Flutlichtwertung jetzt für den Briten, der seinen Heppenheimer Gegenspieler erneut in einen schweren Fehler getrieben hat und dann den Sieg von Charles Leclerc erben konnte. Hamilton war der erste Tröster des Ferrari-Piloten, er fühlt sich sehr an seinen eigenen steilen Aufstieg 2007 bei McLaren-Mercedes erinnert: "Du bist großartig gefahren, Du hast eine große Zukunft vor Dir."

Schon in seiner Siegesbotschaft ans Team hatte er über den Gegner gesprochen: "Leute, wie unglücklich war das für Charles, nachdem er ein so großartiges Rennen gefahren ist. Wir werden eine Menge damit zu tun bekommen, die künftig hinter uns zu halten." Hamiltons Instinkte und die Zuverlässigkeit der Silberpfeile haben am Ende den Ausschlag gegeben in einem Rennen, dass der Champion als "lehrreich" abheftet. Die Lehre war für alle leicht zu erkennen: Ferrari ist auf den Geraden schneller.

Bild: Getty Images 1. April 2019, 09:552019-04-01 09:55:50 © SZ.de/ebc