FC Bayern Rafinha wechselt nach Brasilien

Der Verteidiger spielt demnächst bei einem Traditionsklub. Bei der Fußball-WM in Frankreich patzt Australien - Brasilien startet überzeugend. England wird Dritter in der Nations League.

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FC Bayern, Rafinha: Der langjährige Bundesliga-Profi Rafinha heuert nach seinem Abschied vom deutschen Double-Gewinner Bayern München in seiner Heimat Brasilien beim Fußball-Traditionsklub Flamengo Rio de Janeiro an. Der 33-Jährige unterzeichnet nach Angaben von Flamengos Vizepräsident Marcos Braz beim derzeitigen Tabellenfünften einen Vertrag bis 2021. In der Bundesliga bestritt Rafinha zunächst zwischen 2005 und 2010 für Schalke 04 insgesamt 197 Pflichtspiele. Nach einem Kurz-Gastspiel beim italienischen Erstligisten FC Genua lief der Defensivspieler 260-mal für München auf und feierte mit den Bayern 2013 die Triumphe in der Champions League und bei der Klub-WM sowie sieben Meisterschaften und vier Pokalsiege. Sein am Monatsende auslaufender Vertrag in München wurde nicht verlängert.

Fußball-WM, Vorrunde: England und Brasilien sind mit Favoritensiegen in die Fußball-WM in Frankreich gestartet, die hoch gehandelten Australierinnen hingegen haben zum Auftakt eine große Enttäuschung erlebt. Die Matildas verloren in der Gruppe C trotz 1:0-Führung überraschend 1:2 (1:0) gegen Italien. Die Tabellenspitze übernahm Brasilien, das auch ohne seine angeschlagene Starstürmerin Marta den WM-Debütanten Jamaika dank dreier Tore von Cristiane mit 3:0 (1:0) bezwang. England siegte am Abend im britischen Duell der Gruppe D gegen die Schottinnen mit 2:1 (2:0). Spielführerin Samantha Kerr (22.) hatte die Australierinnen in Valenciennes zwar in Führung gebracht, Barbara Bonansea sorgte jedoch mit einem Doppelpack für den Sieg des Außenseiters Italien (56./90.+5).

In Grenoble stellte Brasiliens Mittelfeldspielerin Formiga mit Anpfiff einen Rekord auf: Im Alter von 41 Jahren und 48 Tagen wurde sie die älteste Spielerin der WM-Geschichte. Auch ihre siebte Endrundenteilnahme bedeutet einen Rekord. Cristiane erzielte ihre WM-Tore Nummer acht bis zehn (15./50./64.), Andressa (38.) verschoss einen Foulelfmeter. Australien und Brasilien treffen am Donnerstag in Montpellier aufeinander.

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England brachte sich in Montpellier als Titelanwärter in Stellung. Nikita Parris verwandelte für den WM-Dritten von 2015 einen Handelfmeter nach Videobeweis (14.), Ellen White nutzte eine von vielen Gelegenheiten zum 2:0. Schottland kam durch Claire Emslie (79.) in einer englischen Schwächephase noch mal heran. Weitere Gegner beider Mannschaften sind Japan und Argentinien.

Nations League: WM-Halbfinalist England hat sich bei der Premiere der Nations League den dritten Platz gesichert. Die Mannschaft von Trainer Gareth Southgate bezwang die Schweiz am Sonntag in Guimaraes nach 120 torlosen Minuten mit 6:5 im Elfmeterschießen. Torhüter Jordan Pickford, der zuvor selbst verwandelt hatte, parierte den entscheidenden Schuss von Josip Drmic (Borussia Mönchengladbach). England war 120 Minuten lang überlegen und traf insgesamt viermal den Pfosten oder die Querlatte, darunter ganz früh (Harry Kane/2.) und ganz spät (Raheem Sterling/117.). Was sonst aufs Schweizer Tor kam, hielt der sehr starke Gladbacher Torhüter Yann Sommer.

Basketball, BBL: Alba Berlin ist Bayern München ins Finale der Basketball Bundesliga (BBL) gefolgt und fordert den Titelverteidiger in der Neuauflage des Vorjahres-Endspiels zur Revanche heraus. Der achtmalige deutsche Meister gewann bei den EWE Baskets Oldenburg 100:89 (47:43) und damit auch das dritte Spiel der Halbfinalserie. Die Bayern hatten bereits am Samstag das 3:0 gegen Rasta Vechta perfekt gemacht.

"Es war ein schwieriges Spiel für uns, von Anfang bis Ende. Wir mussten viel Einsatz zeigen und sind nun glücklich, im Finale zu stehen", sagte Berlins Trainer Aito Garcia Reneses. Alba hatte die Finalserie 2018 mit 2:3 verloren, der letzte Titel der Berliner liegt bereits elf Jahre zurück. In der regulären Spielzeit hatten die Bayern im Dezember beide Duelle knapp gewonnen. Das erste Finale findet am kommenden Sonntag (18.00 Uhr/MagentaSport) in München statt.

EM-Quali, Frankreich: Die türkische Nationalmannschaft hat den EM-Qualifikationsträumen von Weltmeister Frankreich einen Dämpfer versetzt. Im Spitzenspiel der Gruppe H in Konya leitete der Düsseldorfer Verteidiger Kaan Ayhan mit einem Kopfball in der 30. Minute die erste Niederlage des Franzosen in der dritten Qualifikationspartie ein. Zehn Minuten später stellte Cengiz Ünder von AS Rom den 2:0 (2:0)-Endstand her.

Die mit ihren all ihren Spitzenkräften angetretenen Franzosen agierten von Beginn an lethargischer als der Gastgeber, der auch in den Zweikämpfen bissiger wirkte und verdient zu den beiden Toren kam. Nach dem Seitenwechsel feierte Kingsley Coman vom deutschen Meister FC Bayern München nach anderthalb Jahren ein Comeback bei einem Qualifikationsspiel der Nationalmannschaft, konnte aber keine Wende mehr herbeiführen. Die Türkei führt nun mit neuen Punkten aus drei Spielen die Gruppe vor Frankreich und Island (1:0 gegen Albanien) an, die jeweils sechs Zähler aufweisen. Am kommenden Dienstag könnte Frankreich wieder nach Punkten gleichziehen. Der Weltmeister empfängt die Mannschaft aus Andorra, die Türkei muss auf Island antreten.

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