bedeckt München

FC Bayern:Ancelotti "offen" für Badstuber-Wechsel

Training FC Bayern München

Bayern-Trainer Carlo Ancelotti (l.) ist "offen" für einen Wechsel von Holger Badstuber - hätte aber auch nichts dagegen, wenn er bleibt.

(Foto: dpa)

Der Bayern-Trainer äußert sich zur Zukunft seines Innenverteidigers. Tennis-Profi Alexander Zverev siegt gegen Roger Federer. Für Severin Freund ist die Tournee beendet.

Fußball, FC Bayern: Carlo Ancelotti würde einen vorübergehenden Wechsel von Bayerns Innenverteidiger Holger Badstuber absegnen. "Wenn er entscheidet, für die nächsten sechs Monate für einen anderen Klub zu spielen, dann sind wir offen, auch das zu diskutieren", sagte der Trainer am Mittwoch in Doha. Lieber wäre Ancelotti aber wohl das Gegenteil: "Wenn er hier bleiben will, sind wir froh." Der Vertrag des mehrfach schwer verletzten Badstuber (27) läuft im Sommer aus, er ist deshalb bestrebt, sich für den Rest der Saison ausleihen zu lassen. Der Hamburger SV hat Interesse bekundet, angeblich auch Manchester City. Ancelotti machte in Doha deutlich, dass Badstuber noch Zeit gebraucht habe, um in Form zu kommen, und deswegen nicht viel gespielt habe. "Es war wichtig, dass er sich gut erholen und gut trainieren konnte. Nun ist er in guter Form", sagte er.

Tennis, Hopman Cup: Mit einem Sieg gegen den 17-maligen Grand-Slam-Champion Roger Federer hat der Hamburger Alexander Zverev das deutsche Tennis-Team beim Hopman Cup im Duell mit der Schweiz in Führung gebracht. Der 19-Jährige setzte sich am Mittwoch bei der inoffiziellen Mixed-WM in Perth gegen den 16 Jahre älteren Federer mit 7:6 (7:1), 6:7 (4:7), 7:6 (7:4) durch. Nach zweieinhalb Stunden verwandelte Deutschlands Top-Talent seinen ersten Matchball und feierte im dritten Vergleich mit dem nur noch auf Platz 16 geführten Federer bereits den zweiten Sieg. Im zweiten Einzel hatte anschließend Andrea Petkovic gegen Belinda Bencic die Chance auf den entscheidenden zweiten Punkt.

Tour de Ski: Langläuferin Nicole Fessel hat bei der Tour de Ski die nächste Top-Platzierung erreicht. In der Verfolgung über 10 km in Oberstdorf lief die 33-Jährige von Platz zehn auf sechs nach vorne. Im Ziel lag Fessel, schon am Vortag im Skiathlon starke Sechste, 2:39 Minuten hinter Siegerin Stina Nilsson (Schweden), die mit ihrem dritten Tagessieg die Gesamtführung verteidigte. Bei den Männern war über 15 km beim vierten Tagessieg des Tour-Dominators Sergej Ustjugow (Russland) erneut Florian Notz (Römerstein/+3:33) bester Deutscher.

Skispringen, Vierschanzentournee: Severin Freund hat die 65. Vierschanzentournee wegen eines grippalen Infekts vorzeitig beendet. Der Skisprung-Weltmeister trat bereits am Dienstagabend die Heimreise an, teilte der Deutsche Skiverband am Mittwochmorgen mit. "Ich habe mich von Sprung zu Sprung schlechter gefühlt und mich im Hotel von unserem Teamarzt untersuchen lassen. Der diagnostizierte einen grippalen Infekt und hat mir eine Pause und Ruhe verordnet", berichtete Freund in einer DSV-Mitteilung. Der Tournee-Zweite des Vorjahres war in Oberstdorf und Garmisch-Partenkirchen weit hinter den Erwartungen geblieben und als 22. der Gesamtwertung zum dritten Wettbewerb nach Innsbruck gereist. In der Qualifikation hatte Freund als 47. erneut enttäuscht."Es ist das erste Mal, dass ich aus einer laufenden Tournee aussteigen muss. Das ist zwar bitter, aber da es in der Saison noch einiges zu holen gibt, wäre es unklug, nicht auf den eigenen Körper zu hören", sagte der 28-Jährige.

Handball, Test: Die deutschen Handballer sind mit einem souveränen Testspielsieg in die WM-Vorbereitung gestartet. Der vor allem in Hälfte eins überzeugende Europameister gewann am Dienstag in Krefeld gegen Rumänien mit 30:21 (17:9). Bester Werfer bei den Gastgebern war vor 7349 Zuschauern im ausverkauften Königpalast Patrick Groetzki mit sechs Toren. Das zweite und letzte Testspiel steht am 9. Januar in Kassel gegen Österreich an, zwei Tage später bricht das Team des scheidenden Bundestrainers Dagur Sigurdsson zur Weltmeisterschaft nach Frankreich auf. Die DHB-Auswahl startet am 13. Januar mit dem Spiel gegen Ungarn in Rouen in die WM.

© Süddeutsche.de/dpa/sid/chge
Zur SZ-Startseite

Lesen Sie mehr zum Thema