Europa League Auch Arsenal und Chelsea stehen im Viertelfinale

Mesut Özil zieht mit Arsenal London ins Viertelfinale der Europa League ein.

(Foto: Action Images via Reuters)

Beide Londoner Klubs sind in der Europa League eine Runde weiter - Arsenal gelingt ein großes Comeback. Die schlimme Serie von Dirk Nowitzki in der NBA setzt sich fort.

Meldungen in der Übersicht

Fußball, Europa League: Die beiden deutschen Fußball-Weltmeister Mesut Özil und Shkodran Mustafi haben mit dem FC Arsenal das Viertelfinale der Europa League erreicht. Die Gunners siegten am Donnerstag gegen Stade Rennes 3:0 (2:0) und machten damit das 1:3 aus dem Achtelfinal-Hinspiel gegen den französischen Erstligisten wett.

Der deutsche Trainer Marco Rose ist dagegen mit RB Salzburg trotz einer kleinen Aufholjagd ausgeschieden. Der österreichische Fußball-Meister siegte im Rückspiel zwar mit 3:1 (1:1) gegen den italienischen Topclub SSC Neapel, konnte dabei das 0:3 aus dem Hinspiel aber nicht mehr umdrehen. Ganz souverän schaffte der englische Ex-Meister FC Chelsea durch ein 5:0 (3:0) bei Dynamo Kiew das Weiterkommen, nachdem die Blues schon vor Wochenfrist 3:0 gewonnen hatten. Der FC Valencia zog durch ein Tor in der Nachspielzeit zum 1:1 (0:0) bei Leverkusen-Bezwinger FK Krasnodar ins Viertelfinale ein.

Europa League "Es fühlt sich an wie Champions League"
Frankfurter Sieg in Mailand

"Es fühlt sich an wie Champions League"

Die Eintracht ist angesagt wie lange nicht mehr - und nach dem Sieg bei Inter einziger deutscher Klub im Europapokal. Doch weil sich einige Fans danebenbenehmen, droht eine harte Strafe.   Von Tobias Schächter

Das Hinspiel hatten die Spanier 2:1 gewonnen. Zweimal der Ex-Dortmunder Pierre-Emerick Aubameyang (5./72.) und Ainsley Maitland-Niles (15.) schossen den Arsenal-Sieg heraus. Bei den Gastgebern stand Özil 69 Minuten auf dem Platz. In Salzburg machte Napoli-Stürmer Arkadiusz Milik mit seinem Tor in der 14. Minute alle Hoffnungen auf ein Fußball-Wunder der Österreicher zunichte. Die anschließenden RB-Treffer durch Munas Dabbur (25.), Fredrik Gulbrandsen (65.), Christoph Leitgeb (90.+2) waren zu wenig. Bei Chelsea überragte Weltmeister Olivier Giroud mit drei Toren.

Basketball, NBA: Basketball-Routinier Dirk Nowitzki hat mit den Dallas Mavericks in der NBA die siebte Niederlage in Serie kassiert. Die Texaner unterlagen am Donnerstag in der Nordamerika-Liga bei den Denver Nuggets 99:100. Denvers Allstar Nikola Jokic sorgte mit einem Treffer in letzter Sekunde für die Entscheidung zugunsten der Gastgeber. Der 40 Jahre alte Nowitzki brachte es auf neun Punkte. Landsmann Maxi Kleber erzielte mit elf Punkten und elf Rebounds ein sogenanntes Double-Double.

Dallas liegt mit einer Bilanz von 27 Siegen und 41 Niederlagen weiter auf dem vorletzten Platz in der Western Conference und wird erneut die Playoffs verpassen. Nationalspieler Dennis Schröder und die Oklahoma City Thunder mussten sich den Indiana Pacers mit 106:108 geschlagen geben. Der 25 Jahre alte Schröder erzielte sieben Punkte. Superstar Russell Westbrook (19 Punkte/14 Rebounds/11 Assists) verbuchte sein zweites Triple-Double hintereinander und das 131. seiner Karriere. OKC belegt aktuell den fünften Platz im Westen.

Die Boston Celtics besiegten die Sacramento Kings ohne den erkrankten Daniel Theis mit 126:120. Aufbauspieler Kyrie Irving war mit 31 Punkten, zwölf Vorlagen und zehn Rebounds der Matchwinner bei den Gästen. Boston hat als Fünfter im Osten beste Playoff-Chancen. Das deutsche Toptalent Moritz Wagner blieb bei der 98:111-Niederlage der Los Angeles Lakers bei den Toronto Raptors ohne Punkte. Superstar LeBron James verbuchte 25 Zähler. Der 19 Jahre alte Isaac Bonga kam erneut nicht zum Einsatz. Die Kalifornier bleiben Elfter im Westen.

Ski alpin, Super-G: Skirennläuferin Viktoria Rebensburg hat beim Weltcup-Finale in Soldeu/Andorra doch noch für einen Paukenschlag gesorgt. Einen Tag, nachdem sie in der Abfahrt nur um 0,03 Sekunden Rang eins verpasst hatte, gewann sie an gleicher Stelle den letzten Super-G der Saison. Für Rebensburg war ihr 17. Weltcupsieg zugleich ihr erster in diesem Winter und erst der zweite für den Deutschen Skiverband nach dem Erfolg von Josef Ferstl (Hammer) beim Super-G in Kitzbühel. Rebensburg siegte vor Tamara Tippler (Österreich/+0,15 Sekunden) und Federica Brignone (Italien/+0,34), Mikaela Shiffrin sicherte sich als Vierte die Weltcup-Kugel. Als Siegerin im Gesamtweltcup und in der Slalom-Wertung hatte die seit Mittwoch 24 Jahre alte Amerikanerin schon festgestanden. Am Sonntag kann Shiffrin im letzten Rennen auch noch die kleine Kristallkugel im Riesenslalom gewinnen und damit die Nachfolge von Rebensburg antreten.

Basketball, Euroleague: Die Basketballer des FC Bayern München haben kaum noch Chancen auf den Einzug in die Playoffs in der Euroleague. Vier Tage nach der überraschenden Niederlage in der Bundesliga bei Rasta Vechta verlor der deutsche Meister am Donnerstagabend auf internationaler Bühne beim litauischen Topteam Zalgiris Kaunas mit 79:85 (35:48). Durch die Niederlage stehen die Bayern bei einer Bilanz von zwölf Siegen und 14 Niederlagen auf Platz elf und können sich bei vier ausstehenden Partien nur noch wenig Hoffnungen auf den Einzug in die Runde der letzten Acht machen. Für die Mannschaft von Trainer Dejan Radonjić zeigte Nihad Djedovic mit 17 Punkten noch die stärkste Leistung, beim litauischen Meister wussten Ex-Alba-Profi Marius Grigonis mit 18 Zählern und Brandon Davies (16) zu überzeugen.

Langlauf, Doping: Zwei russische Ski-Langläufer sind wegen Dopings für jeweils vier Jahre gesperrt worden. Wie die russische Antidoping-Agentur Rusada am Donnerstag mitteilte, sind Egor Beresin und Wassili Puschkin positiv auf verbotene Substanzen getestet worden. Beide Athleten kamen zuletzt im Europacup zum Einsatz. Beresin hatte bei der Winter-Universiade im kasachischen Almaty 2017 in der Staffel die Goldmedaille geholt.

Doping "Doping ist ein Systemproblem"

Athletenvertreterin Amélie Ebert

"Doping ist ein Systemproblem"

Was muss sich im Sport ändern, um das Betrugsproblem besser in den Griff zu bekommen? Synchronschwimmerin Amélie Ebert, die sich als Athletenvertreterin engagiert, macht Vorschläge.   Interview von Johannes Knuth