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BVB-Sieg gegen Gladbach:Traumstart mit vier Toren

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Außer Rand und Band: die BVB-Spieler um Marco Reus feiern den Sieg gegen Gladbach

(Foto: AFP)
  • Borussia Dortmund besiegt Borussia Mönchengladbach und führt den Champions-League-Teilnehmer über weite Strecken vor.
  • Marco Reus, Pierre-Emerick Aubameyang und zweimal Henrikh Mkhitaryan schießen gegen passive Gäste die Tore.
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Von Ulrich Hartmann, Dortmund

Im Vorfeld des Spiels hatte die Prognose des Mönchengladbacher Managers Max Eberl noch nach reinem Understatement geklungen. "Dortmund ist der wahre Bayern-Jäger", hatte Eberl gesagt, aber zu jenem Zeitpunkt musste man eine solche These noch nicht allzu ernst nehmen. Am Samstagabend dann allerdings, als die beiden Bundesliga-Borussen-Teams aus Dortmund und Gladbach ihren direkten Vergleich beendet hatten, wirkte Eberls Prognose plötzlich ziemlich fundiert.

Mit drei Toren binnen der ersten 33 Minuten hatten die bärenstarken Dortmunder den schwachen Gladbachern sehr schnell die Nerven geraubt und sie am Ende souverän mit 4:0 (3:0) besiegt. Der neue Trainer Thomas Tuchel legte einen Traumstart hin und braucht vermutlich schon ab sofort keine Akzeptanzphase mehr bei den schwarz-gelben Fans.

Unter der Nordtribüne, im Museum des BVB, konnte man am Samstag auch den vormaligen Trainer Jürgen Klopp im Zusammenschnitt der größten Klub-Erfolge in seiner unnachahmlichen Art jubeln sehen - auf der Leinwand - in natura war Klopp am Samstag allerdings nicht im Stadion, sondern noch im Urlaub, so dass die ungeteilte Aufmerksamkeit des Dortmunder Publikums dem neuen Trainer gelten konnte.

Tuchel hatte mit dem 19-jährigen Julian Weigl im zentral-defensiven Mittelfeld bloß einen einzigen neuen und tatsächlich blutjungen Feld-Spieler aufgeboten und Burschen wie Jonas Hofmann und Gonzalo Castro auf der Bank belassen. Tuchel selbst also war (außer dem neuen Torwart Roman Bürki) zum Saisondebüt beim BVB die größte Veränderung: nämlich in Form eines 4-1-4-1-Systems mit einer Mittelfeldkette aus Marco Reus, Ilkay Gündogan, Shinji Kagawa und Henrikh Mkhitaryan von rechts nach links.

Bei den Borussen aus Mönchengladbach hatte der Trainer Favre den Mut gefunden, wie bereits im gewonnenen Pokalspiel beim FC St. Pauli die jungen Neuen Marvin Schulz, 20, und Andreas Christensen, 19, zum Innenverteidiger-Duo zu erklären. Der alte Holländer Roel Brouwers, 33, hob derweil den Alterssschnitt auf jener Ersatzbank, auf der auch Gladbachs Flügelrakete Patrick Herrmann zunächst seine Triebwerke schonte.

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